Frauengeschrei schlägt Räuber wohl gleich zweimal in die Flucht

Berlin - Zwei Frauen haben am Dienstag bei Raubüberfällen in Berlin-Charlottenburg ihren Mut gezeigt und den Täter mit lauten Schreien in die Flucht geschlagen.

In Berlin-Charlottenburg haben am Dienstag schreiende Frauen mutmaßlich denselben Räuber gleich zweimal erfolgreich abgewehrt. (Symbolfoto)
In Berlin-Charlottenburg haben am Dienstag schreiende Frauen mutmaßlich denselben Räuber gleich zweimal erfolgreich abgewehrt. (Symbolfoto)  © 123rf/thomas fehr

Es habe sich mutmaßlich in beiden Fällen um denselben Täter gehandelt, teilte die Polizei am Mittwoch mit. Die Frauen blieben unverletzt.

In einem Zeitungskiosk auf dem Spandauer Damm zog der Täter kurz nach 16 Uhr ein Messer und verlangte Geld von einer 58-Jährigen, die dort arbeitete, wie es hieß.

Die Frau habe einen Hocker in die Hand genommen, den Räuber damit auf Abstand gehalten und laut geschrien. Daher verließ der Verdächtige das Geschäft und flüchtete in Richtung Sophie-Charlotte-Straße.

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Gegen 17.30 Uhr bedrohte ein Mann in einem Friseursalon in der Kaiserin-Augusta-Straße eine 38 Jahre alte Angestellte mit einem Messer und forderte Geld, welches er auch bekam.

Als der Mann mehr wollte, begann die Frau zu schreien und schlug den Täter in die Flucht. Er entkam unerkannt mit seiner Beute in Richtung Mierendorffplatz.

Ein Raubkommissariat der Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Titelfoto: 123rf/thomas fehr

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