Sturmhauben-Räuber überfällt Sonderposten-Markt und erbeutet Tausende Euro Bargeld

Schönebeck - Am Samstagabend ist in Schönebeck bei Magdeburg (Sachsen-Anhalt) der Sonderpostenmarkt "Jawoll" überfallen worden. Der Täter flüchtete mit jeder Menge Bargeld.

Tatort war der Jawoll-Sonderpostenmarkt in der Calbeschen Straße in Schönebeck. (Archivbild)
Tatort war der Jawoll-Sonderpostenmarkt in der Calbeschen Straße in Schönebeck. (Archivbild)  © Google Street View/Jawoll

Der schlanke und sehr große Mann habe den Discounter am Samstagabend kurz vor Ladenschluss gegen 19 Uhr betreten, wie Polizeisprecher Frank Küssner TAG24 bestätigte.

Im Kassenbereich habe der unbekannte und mit einer Sturmhaube maskierte Mann zwei 37 und 42 Jahre alte Mitarbeiter mit einer Pistole bedroht und diese zur Herausgabe von Bargeld aufgefordert.

"Die 37-jährige Mitarbeiterin flüchtete daraufhin in den Sanitärbereich des Marktes, schloss sich ein und verständigte telefonisch die Polizei", so Küssner.

Den männlichen Angestellten drängte der Täter in der Folge in den Tresorraum des Jawoll-Marktes und forderte ihn dort auf, ihm den Tresorschlüssel zu übergeben. Dem kam der 42-Jährige nach.

Doch damit nicht genug!

Der Mitarbeiter musste sich im Anschluss auf den Boden legen, während der Unbekannte den Tresor öffnete und Bargeld in vierstelliger Höhe entnahm.

Mit dem erbeuteten Geld verließ der Mann den Discounter durch eine Fluchttür auf der Rückseite und flüchtete zu Fuß über eine angrenzende Ackerfläche. Danach verliert sich seine Spur.

Polizei sucht nach Überfall in Schönebeck nach Zeugen

Die von der 37-Jährigen alarmierte Polizei erschien kurz danach am Jawoll-Markt, konnte den Täter aber auch unter Einbeziehung eines Fährtenhundes nicht finden.

Die Angestellten haben den Unbekannten wie folgt beschrieben:

  • männlich
  • 1,90 bis 1,95 Meter groß und schlanke Gestalt
  • schwarz gekleidet mit schwarzer Sturmhaube und schwarzen Handschuhen

Personen, die Hinweise zum Tatverdächtigen oder sonstige sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich bei der Kripo in Magdeburg unter der Telefonnummer 03915465196 zu melden.

Titelfoto: Google Street View/Jawoll

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