Oma von Madeleine McCann stirbt mit Verdacht auf Covid-19

Praia da Luz (Portugal) - Sie gab nie auf, doch nun starb sie: Die Oma von Madeleine McCann konnte die große Wende im Fall Maddie nicht mehr miterleben.

Kate und Gerry McCann, Eltern der vor 13 Jahren verschwundenen Britin Madeleine McCann halten bei einem Such-Aufruf das Foto ihrer Tochter.
Kate und Gerry McCann, Eltern der vor 13 Jahren verschwundenen Britin Madeleine McCann halten bei einem Such-Aufruf das Foto ihrer Tochter.  © John Stillwell/PA Wire/dpa

Vergangenen Monat starb Eileen McCann im Alter von 80 Jahren mit Verdacht auf Covid-19, berichtet aktuell "rtl.de". 

Sie "würde nie die Hoffnung aufgeben", sagte die Mutter von Maddies Vater Gerry einst. Viele Monate hatte sie ihren Sohn und dessen Frau Kate in Praia da Luz bei der Suche nach dem Kind unterstützt.

Eileen McCann war eine ehemalige Pub-Besitzerin aus Glasgow, die einen großen, rosa Teddy für ihre Enkeltochter bereithielt - in der Hoffnung ihn ihr persönlich übergeben zu können.  

Bereits zwei Jahre bevor Madeleine am 3. Mai 2007 in Portugal verschwand, hatte Eileen McCann ihren Mann John verloren und dachte, dass es nicht mehr schlimmer hätte kommen können. 

Dass sie sich irrte, wurde Eileen McCann klar, als Maddie verschwand. "Ich dachte, meine Welt sei zusammengebrochen. Aber Madeleine zu verlieren ist zehnmal schlimmer", so die Großmutter damals. 

Maddies Eltern sollen an Eileen McCanns Beerdigung in St. Coval, East Renfrewshire, teilgenommen haben.

Titelfoto: John Stillwell/PA Wire/dpa

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