Felix ging zu "Papa-Wochenende" und kehrte nie zurück: Familie gibt auch nach 15 Jahren Suche nicht auf

Schwetzingen - Im Vermisstenfall Felix Heger verfolgt die Familie auch nach 15 Jahren noch Spuren.

Johann und Maria Schmitz, Großeltern des vermissten Felix Heger, betrachten im Wohnzimmer ihres Hauses Bilder, die den zweijährigen Felix (l.) und eine Bildmontage, wie er mutmaßlich heute aussehen könnte, zeigen.
Johann und Maria Schmitz, Großeltern des vermissten Felix Heger, betrachten im Wohnzimmer ihres Hauses Bilder, die den zweijährigen Felix (l.) und eine Bildmontage, wie er mutmaßlich heute aussehen könnte, zeigen.  © Uwe Anspach/dpa

"Die Familie und ich sind weiter dabei, den Verbleib von Felix zu klären", sagte am Donnerstag ihr Anwalt, Alexander Moser, der Deutschen Presse-Agentur. Und: "Es ist in einigen Richtungen frischer Wind in die Segel gekommen."

Die Akten bei der Staatsanwaltschaft und der Polizei seien noch nicht geschlossen.

Der damals zweijährige Felix aus Oftersheim (Rhein-Neckar-Kreis) war am 6. Januar 2006 vom Vater bei seiner Ex-Frau für ein "Papa-Wochenende" abgeholt worden.

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Die Leiche des Vaters wurde am 26. Februar 2006 im Schwarzwald nahe Bühlertal (Kreis Rastatt) gefunden. Von Felix fehlt seitdem jede Spur.

Die Staatsanwaltschaft Baden-Baden vermutet, dass er tot ist.

Die Großeltern und der Anwalt verweisen hingegen auf "viele Ungereimtheiten" bei den Ermittlungen und darauf, dass es keinen Beweis gibt, dass Felix tot ist.

Titelfoto: Uwe Anspach/dpa

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