Polizei findet zwei vermisste 16-Jährige in Nachbarland

Grömitz - Seit Montag werden zwei 16-jährige Mädchen aus Niedersachsen vermisst. Es wird angenommen, dass sie sich irgendwo im Bereich Grömitz an der Ostsee aufhalten. 

Die beiden Vermissten sind wieder da.
Die beiden Vermissten sind wieder da.  © Polizeidirektion Lübeck

Sie befinden sich vermutlich in einem psychischen Ausnahmezustand und bedürfen dringend ärztlicher Hilfe.

Die beiden Mädchen werden wir folgt beschrieben:

Vermisste Nr. 1

  • kurze bis kinnlange braune Haare
  • kräftige Statur 
  • schwarze lange Hose 
  • schwarzes T-Shirt 
  • blaue Jacke 
  • trägt einen dunkelgrünen Rucksack bei sich 

Vermisste Nr. 2

  • kurze bis kinnlange blondierte Haare
  • kräftige Statur 
  • dunkelgrauer Hoodie/Kapuzenpullover mit dem Aufdruck "London" und einer Flagge auf der Vorderseite
  • führt eine Umhängetasche bei sich  

Bisherige Suchmaßnahmen blieben erfolglos. Hinweise zum Aufenthaltsort der beiden Mädchen nimmt die Kriminalpolizei Eutin unter der Telefonnummer 04521-8010 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen. Namen zu den Mädchen nannten die Beamten nicht. 

Update, 26. August, 16.35 Uhr: Keine neuen Hinweise

Die Polizei sucht weiter nach den zwei vermissten Mädchen aus dem Kreis Verden. Bislang sei unklar, wo sich die beiden Jugendlichen aufhalten, sagte eine Polizeisprecherin am Mittwoch. 

Die Mädchen werden seit Montagvormittag vermisst. Sie hatten sich verabredet und kehrten am Abend nicht nach Hause zurück. "Hinweise auf eine Straftat liegen nicht vor", sagte die Sprecherin. "Aber wir gehen von einer Gefährdung aus, weil sie ärztliche Hilfe benötigen." Daher werde öffentlich nach den beiden gefahndet.

Die Polizei hofft weiter auf Hinweise aus der Bevölkerung. 

Update, 27. August, 17.30 Uhr: Vermisste wurden gefunden

Wie die Polizei mitteilt, konnten die zwei 16-jährigen Jugendlichen gefunden werden. Sie wurden am Donnerstagvormittag durch Polizisten in den Niederlanden wohlbehalten angetroffen werden. 

Die beiden Mädchen werden nun an ihre Eltern übergeben und ärztlich betreut.

Titelfoto: Polizeidirektion Lübeck

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