Seit einem Jahr vermisst: Yolandas Freunde geben Hoffnung noch nicht auf

Leipzig - Seit rund einem Jahr ist die Architektur-Studentin Yolanda Klug (23) aus Leipzig nun verschwunden. Ihre Freunde haben die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass die junge Frau wieder wohlbehalten zurückkehren wird. 

In der Nähe des Südplatzes wurde die Studentin vor rund einem Jahr zuletzt gesehen.
In der Nähe des Südplatzes wurde die Studentin vor rund einem Jahr zuletzt gesehen.  © Christian Grube

Zur ersten Jährung ihres Verschwindens am 25. September 2019 haben ihre Bekannten deshalb einen Baum am Leipziger Südplatz geschmückt, um damit an die Architektur-Studentin zu erinnern. 

"Yolanda, wir behalten die Hoffnung", heißt es dort auf einer Holztafel. "Ihre Freunde und Familie vermissen sie schmerzlich, geben aber die Hoffnung auf ihre Rückkehr noch lange nicht auf", schrieben ihre Angehörigen auf eine kleine Karte, die neben weiteren Verzierungen an dem Baum festgemacht wurde. 

Yolanda Klug war am 25. September 2019 aus ihrer WG in der Leipziger Südvorstadt aufgebrochen, um zur IKEA-Filiale in Günthersdorf zu fahren. 

Ob sie dort jemals ankam, ist nicht bekannt. Am Abend war sie mit einer Freundin in Halle verabredet, wo sie jedoch auch nie erschien. 

Die junge Frau, die gebürtig aus Baden-Württemberg kommt, litt immer wieder an unerklärlichen Ohnmachtsanfällen. 

Mit kleinen Holztafeln und Zetteln erinnern Yolandas Freundinnen an die junge Frau.
Mit kleinen Holztafeln und Zetteln erinnern Yolandas Freundinnen an die junge Frau.  © Christian Grube
Bis heute fehlt von der 23-Jährigen jede Spur. (Archiv)
Bis heute fehlt von der 23-Jährigen jede Spur. (Archiv)  © Polizei Leipzig

Zuletzt war ihr Vater bei "Kripo Live" aufgetreten, wo noch einmal öffentlich nach weiteren Zeugen oder Hinweisen gefahndet wurde. 

Titelfoto: Bildmontage: Christian Grube, Polizei Leipzig

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