Traurige Gewissheit: In Fluss gestürzter Senior ist tot

Widdern - Ein 81 Jahre alter Mann, der in der Nacht zu Montag mutmaßlich in die Jagst gestürzt ist, wird weiter vermisst.

Die Suche gestalte sich aufgrund der Wetterlage schwierig. (Symbolbild)
Die Suche gestalte sich aufgrund der Wetterlage schwierig. (Symbolbild)  © Nicolas Armer/dpa

Die Suche nach dem Senior gestalte sich aufgrund der Wetterlage im Kreis Heilbronn schwierig, sagte ein Polizeisprecher am Mittwoch.

Sowohl die starke Strömung des Flusses als auch der aufgeweichte Uferbereich stellten ein Risiko für die Suchtrupps dar. "Weil sich zurzeit viel Treibgut in der Jagst befindet, ist der Einsatz von Booten außerdem nicht möglich."

Der Mann soll in der Nacht zu Montag an seinem Haus in Ufernähe gearbeitet haben.

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Die Polizei geht davon aus, dass er bei den Arbeiten in den Fluss gestürzt ist, der nach starken Regenfällen Hochwasser führt.

"Wir rechnen nicht damit, dass die Person noch lebend gerettet werden kann", hieß es weiter. Gleichwohl gehe die Suche dort weiter, wo Einsatzkräfte gefahrlos agieren könnten.

Update, 15.59 Uhr: Toter in der Jagst gefunden

Wie die Polizei am Nachmittag mitteilt, wurde ein toter Mann in der Jagst bei Widdern gefunden.

"Ob es sich hierbei um den seit Montagmorgen vermissten 81-jährigen Mann handelt, müssen zuerst weitere Ermittlungen zeigen", heißt es seitens der Beamten. Die Kripo ist vor Ort und hat die Ermittlungen übernommen.

"Weitere Erkenntnisse können erst nach Abschluss des Todesermittlungsverfahrens mitgeteilt werden", schreiben die Ermittler abschließend.

Update, 17.25 Uhr: 81-Jähriger ist tot

Am frühen Mittwochabend herrscht traurige Gewissheit.

Wie die Polizei mitteilt, handelt es sich bei der aufgefundenen Leiche um den vermissten 81-Jährigen.

Titelfoto: Nicolas Armer/dpa

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