Rettungsaktion in der Elbe: Taucher ziehen Mann aus dem Wasser

Hamburg - Ein Großaufgebot von Polizei und Feuerwehr hat am Samstagmittag nach einer Person in der Hamburger Elbe gesucht.

Nach dem Notruf rückten zahlreiche Rettungskräfte an.
Nach dem Notruf rückten zahlreiche Rettungskräfte an.  © JOTO

Nach ersten Informationen vor Ort hatte eine Passantin in Höhe des Hamburger Fischmarkts im Stadtteil Altona einen leblosen Körper im Wasser gesichtet und sofort den Notruf gewählt.

Neben einem Löschzug und zahlreichen Streifenwagen rückten gegen 13 Uhr auch ein Rettungshelikopter und mehrere Taucher der Feuerwehr zum Einsatzort aus.

Die Einsatzkräfte weiteten ihre Suche zunächst bis zu den Landungsbrücken aus.

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Die Aktion läuft derzeit noch.

Einsatzkräfte der Feuerwehr stehen am Anleger.
Einsatzkräfte der Feuerwehr stehen am Anleger.  © JOTO

Update, 9. Januar, 15.43 Uhr: Mann aus Elbe gerettet

Wie die Polizei am Samstag weiter mitteilte, konnten die Einsatzkräfte am Nachmittag tatsächlich einen Mann aus der Elbe am Hamburger Fischmarkt retten.

Passanten hatten demnach beobachtet, wie eine Person ins eiskalte Wasser gestürzt war und hatten sofort den Notruf gewählt.

Der Mann wurde unter Reanimationsmaßnahmen in ein Krankenaus gebracht, wie ein Sprecher nach der Rettungsaktion am Nachmittag sagte.

Die weiteren Hintergründe des Vorfalls sind allerdings noch unklar.

Update, 12. Januar, 14.54 Uhr: 24-Jähriger in Klinik verstorben

Wie am Dienstag weiter bekannt wurde, ist der am Samstag aus der Elbe gerettete junge Mann im Krankenhaus an seinen schweren Verletzungen gestorben. Dies teilte eine Polizeisprecherin am Dienstag in Hamburg mit.

Der 24-jährige Mann war zunächst erfolgreich wiederbelebt und in einer Klinik weiter künstlich beatmet worden, hieß es. Vermutlich hatte er aber schon rund eine Stunde im Wasser der derzeit etwa drei bis vier Grad kalten Elbe gelegen, bevor er von Tauchern gefunden wurde.

Wie es zu dem Unglück kommen konnte, ist derzeit noch immer unklar. Ein Fremdverschulden könne inzwischen allerdings ausgeschlossen werden, sagte die Sprecherin der Polizei weiter.

Die genau Todesursache werde nun noch ermittelt.

Titelfoto: JOTO

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