Vermisstensuche bei Leipzig: Können Sachsens Rettungshunde auch diesmal helfen?

Grimma - Im Bereich Großbardau bei Grimma (Landkreis Leipzig) laufen seit Mittwochvormittag umfangreiche Suchmaßnahmen nach einem vermissten Mann. Auch die sächsische Rettungshundestaffel ist - wie vor rund einer Woche - wieder im Einsatz. 

Unter anderem dieser Vierbeiner war am Donnerstag damit beschäftigt, den 68-jährigen Vermissten aufzuspüren.
Unter anderem dieser Vierbeiner war am Donnerstag damit beschäftigt, den 68-jährigen Vermissten aufzuspüren.  © Sören Müller

Nach Informationen des "Medienportals Grimma" kreiste am späten Mittwochabend zunächst ein Polizeihubschrauber über Grimma und den Ortsteil Großbardau.  

Dieser wurde für die Suche nach einem 68-jährigen Mann eingesetzt, wie die Leipziger Polizeisprecherin Therese Leverenz auf TAG24-Nachfrage mitteilte. Der Rentner werde seit Mittwochvormittag 10 Uhr vermisst. "Er ist aus seiner Wohnung verschwunden und mit einem Fahrrad unterwegs", sagte Leverenz.

Zunächst wurden Bahnhöfe sowie mögliche Kontaktadressen von Bekannten und Verwandten geprüft - leider ohne Ergebnis. 

Neben Streifenbeamten, der Besetzung des Hubschraubers und Spürhunden kam anschließend auch der ehrenamtliche "Verbund Sächsischer Rettungshunde" zum Einsatz, um Wälder, Wiesen und Bahnstrecken im Umkreis abzusuchen.

Die Hundestaffel war bereits vor gut einer Woche erfolgreich gewesen, als ein demenzkranker Mann (90) im Bereich Beucha lebend gefunden werden konnte. 

14 Vierbeiner waren von Freitagabend bis Samstagvormittag mit 29 Helfern im Einsatz und fanden den 90-Jährigen am Morgen mit leichter Dehydrierung. 

Wiesen, Wälder, Bachläufe und Bahnstrecken werden durch die Helfer abgesucht.
Wiesen, Wälder, Bachläufe und Bahnstrecken werden durch die Helfer abgesucht.  © Sören Müller
An der aktuellen Suchaktion sind rund 15 Hunde beteiligt.
An der aktuellen Suchaktion sind rund 15 Hunde beteiligt.  © Sören Müller

Die Beamten hoffen nun, auch diesmal mit der tierischen Unterstützung erfolgreich zu sein.

Titelfoto: Sören Müller

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