Schreckliche Bluttat in Rostocker Innenhof: Frau fiel drei Meter in die Tiefe

Rostock  - Wegen versuchten Mordes an seiner Ex-Freundin muss sich von Donnerstag an ein 41-jähriger Mann vor dem Landgericht Rostock verantworten. 

Beamte untersuchen den Tatort im Rostocker Hansaviertel.
Beamte untersuchen den Tatort im Rostocker Hansaviertel.  © Stefan Tretropp

Er habe sich für die Demütigung rächen wollen, die er nach der Trennung empfunden habe.

Laut Gericht hatte er die Frau in ihrer Rostocker Wohnung aufgesucht und sich darüber geärgert, dass sie am Abend zuvor eine Faschingsparty besucht habe. Zunächst habe er die Frau aus dem Fenster gedrückt und losgelassen. 

Sie fiel drei Meter tief in den Innenhof und erlitt Verletzungen an der Wirbelsäule, die sie daran hinderten, zu fliehen.

Der Angeklagte sei dann mit einem Messer in den Innenhof gegangen und habe mehrmals auf sie eingestochen. Sie erlitt unter anderem eine klaffende Halswunde und musste in einem Rostocker Krankenhaus notoperiert werden (TAG24 berichtete). 

Anwohner hatten die Polizei alarmiert, als sie den Mann mit einem Messer im Hinterhof gesehen hatten.

Erst durch einen Nachbarn, der mit einem Brecheisen auf den Rücken des Angeklagten eingeschlagen hat, soll dieser von seinem Opfer abgelassen haben.

Titelfoto: Stefan Tretropp

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