Nach blutiger Gewaltat auf Drachenberg: Polizei sucht Messer-Stecher

Berlin - Im Fall eines Gedränges unter Jugendlichen mit Verletzten im Berliner Ortsteil Grunewald (Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf) bittet die Polizei die Bevölkerung um Mithilfe.

Rettungskräfte brachten den 18-Jährigen in die Intensivstation eines Krankenhauses
Rettungskräfte brachten den 18-Jährigen in die Intensivstation eines Krankenhauses  © Morris Pudwell

Hintergrund: Rund 40 bis 50 Jugendliche versammelten sich laut Polizei in der Nacht vom 2. zum 3. Oktober auf dem Drachenberg an der Teufelsseechaussee. Plötzlich soll eine bislang unbekannte Person einen Böller gezündet haben, teilte die Behörde mit.

Daraufhin sei es zu einem Gedränge gekommen. Dabei wurde einem 17-Jährigen mehrfach in Rücken und Kopf gestochen. Der Jugendliche blieb schwer verletzt und nicht ansprechbar liegen, hieß es weiter in der Mitteilung.

Zwei Zeuginnen (16 und 18) leisteten Erste Hilfe und erlitten einen Schock. Rettungskräfte brachten den 18-Jährigen in die Intensivstation eines Krankenhauses, wo er weiter stationär behandelt wird. Lebensgefahr bestehe nicht. Die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung dauern an.

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Einen 17-Jährigen verletzte der bislang unbekannte Täter zudem mit einem Messer mehrfach an der Hand.

Trotz Einsatz eines Hubschraubers verlief die Suche zunächst erfolglos. Auch die anwesenden Personen hätten keine Angaben machen können, berichteten die Beamten.

Daher sucht die Kriminalpolizei nun Zeugen und fragt:

  • Wer war in der Nacht vom 2. zum 3. Oktober auf dem Drachenfliegerberg in der Teufelsseechaussee und wurde bislang noch nicht von der Polizei befragt?
  • Wer kann Angaben zum Hintergrund der Auseinandersetzung bzw. zu dem noch unbekannten Täter machen?
  • Wer hat in dieser Nacht Bilder bzw. Videos gefertigt und kann diese der Polizei zur Verfügung stellen?

Hinweise nimmt Kriminalpolizei der Direktion 2 (West) in der Charlottenburger Chaussee 67 in Spandau unter den Telefonnummern (030) 4664 - 273315 (Bürodienstzeiten) bzw. (030) 4664 - 271100 (außerhalb der Bürodienstzeiten), per E-Mail an dir2k33@polizei.berlin.de oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Titelfoto: Morris Pudwell

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