Lebensgefährlicher Anschlag auf Rettungswagen! Fahrer hört lauten Knall

Stade - Sabotage am Rettungswagen! Unbekannte haben ein Einsatzfahrzeug des DRK samt Besatzung und Patient in Stade (Niedersachsen) in große Gefahr gebracht.

Alle sechs Schrauben des linken Hinterrads wurden entfernt.
Alle sechs Schrauben des linken Hinterrads wurden entfernt.  © Polizeiinspektion Stade

Wie die Polizei mitteilte, haben Unbekannte am Mittwoch sechs Radbolzen von dem Rettungswagen gelöst. Der Diebstahl blieb unbemerkt, bis der Fahrer gegen 23.30 Uhr einen lauten Knall hörte und stoppte. Genau richtig gehandelt!

Denn der Fahrer bemerkte, dass vom hinteren Rad alle sechs Radschrauben gelöst und verschwunden waren. Das hätte zu einem schweren Unfall führen können.

Zu dem Zeitpunkt war der Rettungswagen gerade mit einem Patienten an Bord auf der Bundesstraße 73 in Richtung Krankenhaus unterwegs.

Ein Ersatzfahrzeug übernahm die Aufgabe. Die Polizei ermittelt wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr.

Dazu werden nun Zeugen gesucht, die die fehlenden Radbolzen gefunden oder sonstige Beobachtungen im Zusammenhang mit dem mutmaßlichen Anschlag gemacht haben.

Hinweise nimmt die Polizei Stade unter der Rufnummer 04141102215 entgegen.

Titelfoto: Polizeiinspektion Stade

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