Bombenfund in Köln-Zollstock: Blindgänger kontrolliert gesprengt

Köln – Eine Weltkriegsbombe in Köln-Zollstock soll an diesem Mittwoch kontrolliert gesprengt werden.

Der Bombenfund in Köln-Zollstock: Eine Entschärfung kann nicht stattfinden, der Blindgänger soll kontrolliert gesprengt werden.
Der Bombenfund in Köln-Zollstock: Eine Entschärfung kann nicht stattfinden, der Blindgänger soll kontrolliert gesprengt werden.  © Horst Konopke

Der Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg war am Dienstag bei Bauarbeiten im Bereich Raderthalgürtel/Leichweg gefunden worden.

Es handelt sich um eine amerikanische Ein-Zentner-Bombe mit Aufschlagszündern. Nach einer Begutachtung durch den Kampfmittelbeseitigungsdienst steht fest, dass der beschädigte Blindgänger nicht entschärft werden kann.

Für die kontrollierte Sprengung am Mitttwochmorgen muss der Gefahrenbereich in einem Radius von 300 Metern ab 9 Uhr abgesperrt und evakuiert werden. Die Stadt Köln verteilt Infoschreiben an die etwa 2300 betroffenen Anwohner.

Am Südstadion wird eine Anlaufstelle eingerichtet. Anwohner können mit einem Shuttlebus von der Haltestelle "Leichweg" aus dort hinfahren.

Erst nach Abschluss aller Schutzmaßnahmen kann die Freigabe zur Sprengung erteilt werden.

Update, 14.37 Uhr: Bombe erfolgreich gesprengt, Sperrungen aufgehoben

In diesem Loch wurde die Bombe erfolgreich gesprengt.
In diesem Loch wurde die Bombe erfolgreich gesprengt.  © Horst Konopke

"Die Ein-Zentner-Weltkriegsbombe wurde durch den Kampfmittelbeseitigungsdienst erfolgreich kontrolliert gesprengt", teilte die Stadt Köln am Nachmittag mit.

Sämtliche Sperrungen werden aufgehoben. Anwohner können wieder in ihre Häuser und Wohnungen zurück.

Etwa 2.300 Menschen waren insgesamt von der Evakuierung betroffen. 

Update, 14.22 Uhr: Sprengung des Blindgängers erfolgreich

Der Blindgänger in Köln-Zollstock wurde nach TAG24-Informationen erfolgreich und kontrolliert gesprengt. Weitere Informationen in Kürze

Update, 12.44 Uhr: Sprengung wird vorbereitet

Nach Abschluss der Evakuierung wurden die Verkehrswege rund um die Bombe gesperrt. Derzeit laufen die Vorbereitungen für die kontrollierte Sprengung der Bombe.

Update, 12.19 Uhr: Zweiter Klingeldurchgang beendet

Der zweite Klingeldurchgang im betroffenen Bereich ist beendet, teilte die Stadt Köln am Mittwochmittag mit. Die Vorbereitungen zur geplanten Sprengung laufen. 

Update, 11.56 Uhr: Sperrungen am Raderthalgürtel

Der Raderthalgürtel und die anderen Straßen im Evakuierungsgebiet sind ab sofort gesperrt, teilte die Stadt Köln mit.

In der Anlaufstelle am Südstadion befinden sich laut Stadt Köln 33 Personen.

Update, 12.22 Uhr: Zweiter Klingeldurchgang fast abgeschlossen

Nach TAG24-Informationen ist auch der zweite Klingeldurchgang inzwischen fast abgeschlossen.

Update, 11.13 Uhr: Zweiter Klingeldurchgang bei Bombenfund in Köln

Das Ordnungsamt der Stadt Köln hat den zweiten Klingeldurchgang begonnen. Etwa 30 Personen befinden sich in der Anlaufstelle am Südstadion, teilte die Stadt Köln am Mittwochvormittag mit.

Zeitgleich müssen 17 Menschen per Krankentransport aus dem Gefahrenbereich transportiert werden.

Wenn alle Personen den Evakuierungsbereich verlassen haben und die Krankentransporte abgeschlossen sind, wird das Ordnungsamt die Freigabe zur Vorbereitung der kontrollierten Sprengung geben.

Ein genauer Zeitpunkt hierfür steht noch nicht fest, hieß es.

Update, 10.50 Uhr: Erster Klingeldurchgang abgeschlossen

Die Stadt Köln gab soeben bekannt, dass der erste Klingeldurchgang im Evakuierungsgebiet abgeschlossen ist. Nach einem zweiten Durchgang und dem Abschluss aller Maßnahmen kann die Freigabe zur Sprengung erteilt werden. Ein genauer Zeitpunkt steht noch nicht fest.

Update, 9.53 Uhr: 2300 Menschen von Evakuierung betroffen

Das Ordnungsamt hat kurz vor 9 Uhr den ersten Klingeldurchgang begonnen. Alle Personen werden aufgefordert, den Evakuierungsbereich zu verlassen, teilte die Stadt Köln mit

Die Straßensperren rund um den Bereich werden aufgebaut. Der Raderthalgürtel wird zwischen Vorgebirgstraße und Brühler Straße erst nach Abschluss der Evakuierung gesperrt.

Weitere Informationen gibt es beim Servicetelefon des Ordnungsdienstes (0221-2213200) oder dem Bürgertelefon der Stadt Köln (0221-115).

Titelfoto: Horst Konopke

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