So soll der 40.000 Jahre alte Neandertaler ausgesehen haben

Bonn – Der "berühmteste und älteste Rheinländer", der Neandertaler, wird im LVR-Landesmuseum in Bonn neu präsentiert. 

Die Nachbildung des Neandertalers steht im Eingangsbereich des Bonner Museums. Der berühmte Rheinländer hat braune Augen und trägt einen Bart.
Die Nachbildung des Neandertalers steht im Eingangsbereich des Bonner Museums. Der berühmte Rheinländer hat braune Augen und trägt einen Bart.  © Oliver Berg/dpa

Er habe jetzt eine Heimat im Erdgeschoss erhalten, teilte das Museum am Dienstag mit. Anlass für die Umgestaltung ist das 200-jährige Bestehen des Museums.

Die französische Künstlerin Elisabeth Daynès hat zudem eine Nachbildung des Neandertalers angefertigt. Sie zeigt einen bärtigen Mann, der aus braunen Augen nachdenklich in die Welt blickt.

Die Rekonstruktion basiere auf den originalen Knochen des Neandertalers und zeige sogar die Beeinträchtigung seines linken Armes. Diesen habe er er aufgrund einer Verletzung nicht mehr voll nutzen können, so das Museum.

Das 40.000 Jahre alte Neandertaler-Fossil, das 1856 im Neandertal bei Düsseldorf entdeckt worden war, befindet sich seit 1877 in dem Bonner Museum.

Die Rekonstruktion wurde anhand der originalen Knochen des Neandertalers erschaffen.
Die Rekonstruktion wurde anhand der originalen Knochen des Neandertalers erschaffen.  © Oliver Berg/dpa

Der Neandertaler war ein enger Verwandter des Menschen, der sich parallel zu ihm entwickelte und dann ausstarb.

Titelfoto: Oliver Berg/dpa

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