Kölner Bundespolizei stoppt "falschen Spanier"

Köln – Die Bundespolizei hat bei einer Kontrolle am Kölner Hauptbahnhof am frühen Dienstagmorgen einen "falschen Spanier" entdeckt.

Am Kölner Hauptbahnhof entdeckte die Bundespolizei einen Mann aus Ghana mit einer falschen Identität (Symbolbild).
Am Kölner Hauptbahnhof entdeckte die Bundespolizei einen Mann aus Ghana mit einer falschen Identität (Symbolbild).  © Bundespolizeiinspektion Köln

Die Beamten hatten einen Reisenden (38) ins Visier genommen und dessen Ausweis geprüft. Da sich sein Erscheinungsbild doch vom Lichtbild deutlich unterschied, musste der 38-Jährige mit auf die Dienststelle.

Dort bestätigte eine Überprüfung des Ausweises den Verdacht der Beamten. Die Fingerabdrücke des Mannes gehörten nämlich nicht zur vermeintlichen Identität eines Spaniers.

Der 38-Jährige stammt nämlich tatsächlich aus Ghana, und gegen ihn lag eine Fahndung zur Abschiebung vor. 

Der Ausweis war gestohlen worden.

Bei der Durchsuchung des Ghanaers fanden sich dann noch eine Krankenkassenkarte und eine Bankkarte mit der falschen Identität sowie Hinweise auf eine unerlaubte Erwerbstätigkeit.

Aufgrund der Sachlage wurde der 38-Jährige festgenommen und einem Haftrichter vorgeführt. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren wegen des Missbrauchs von Ausweispapieren eröffnet.

Titelfoto: Bundespolizeiinspektion Köln

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