Corona-Biergarten in Köln: Veranstalter verkünden das Aus

Köln – Der Corona-Biergarten auf der Vogelsanger Straße wird am kommenden Wochenende zum zweiten und letzten Mal stattfinden. Die Veranstalter nennen vier Gründe für das Aus des Pop-up-Projekts.

Blick auf den Corona-Biergarten auf der Vogelsanger Straße in Köln am vergangenen Wochenende.
Blick auf den Corona-Biergarten auf der Vogelsanger Straße in Köln am vergangenen Wochenende.  © Horst Konopke

Auf ihrer Homepage sprechen die Verantwortlichen der IG Gastro, ein Zusammenschluss Kölner Gastronomen, von einem "schönen Wochenende im Grüngürtelgarten" und danken der Stadt für die Kooperation.

Das Projekt werde dennoch nicht fortgeführt, weil damit unter dem Strich die Ziele nicht erreicht worden seien.

So sei zwar "ein wenig Klientel" vom Brüsseler Platz herübergekommen, aber die Situation am Stadtgarten und auf der Zülpicher Straße habe man kaum entzerren können.

Zudem sei der Umsatz naheliegender Gastronomien teilweise gesunken. 

Das "ehrenamtliche Projekt" scheiterte aber auch am notwendigen Personal für die Organisation und rechnete sich wohl nicht. Vor allem die Kosten für Sicherheit, Infektionsschutz und Sauberkeit waren laut IG Gastro "immens".

Die Kölner Gastronomen wollen sich stattdessen unter anderem bei der Stadt für eine Erweiterung der Außengastronomie und deren Öffnungszeiten einsetzen.

Pup-up-Idee wurde schnell umgesetzt

Damit ist die Idee scheinbar fast genauso schnell erledigt, wie sie umgesetzt worden war. In einem wohl einmaligen Kraftakt waren die Voraussetzungen für den Biergarten auf einer abgesperrten Straße im Kölner Grüngürtel geschaffen worden.

Am vergangenen Wochenende hatte der Biergarten dann seine Premiere gefeiert und dabei Platz für etwa 500 Besucher geboten (TAG24 berichtete).

Titelfoto: Horst Konopke

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