Corona-Pandemie: Verfügungen für Krankheit und Tod liegen im Trend

Bonn - In der Corona-Pandemie haben Menschen verstärkt mit notariellen Verfügungen und Vollmachten für den Todesfall oder das Auftreten schwerer Erkrankungen vorgesorgt.

In der Pandemie haben Menschen verstärkt mit notariellen Verfügungen und Vollmachten für den Todesfall oder das Auftreten schwerer Erkrankungen vorgesorgt.
In der Pandemie haben Menschen verstärkt mit notariellen Verfügungen und Vollmachten für den Todesfall oder das Auftreten schwerer Erkrankungen vorgesorgt.  © Arno Burgi/dpa-Zentralbild/dpa

"Wir spüren einen erheblichen Anstieg", sagte der Bonner Notar Michael Uerlings, der auch Geschäftsführungsmitglied der Bundesnotarkammer in Köln ist.

"Die Menschen haben im Lockdown viel Zeit gehabt nachzudenken, und sie haben gesehen, dass es bei manchen sehr schnell gegangen ist."

Uerlings registrierte in seiner zusammen mit einem Partner betriebenen großen Bonner Kanzlei seit Beginn der Pandemie etwa 15 Prozent mehr Verfügungen von Todes wegen.

Ortsweise Gewitter möglich: Wetter schwankt zwischen Sonne, Wolken und Regen
Köln Wetter Ortsweise Gewitter möglich: Wetter schwankt zwischen Sonne, Wolken und Regen

Etwa im gleichen Umfang hätten Vorsorgevollmachten zugelegt, mit denen Mandanten festlegen, wer im Falle von schwerer Erkrankung und Hilflosigkeit wichtige Entscheidungen etwa zur Fortsetzung von Therapien trifft.

Von einem Zuwachs hätten auch Kollegen aus anderen Kanzleien berichtet, sagte Uerlings. "Das ist insgesamt ein Trend."

Titelfoto: Arno Burgi/dpa-Zentralbild/dpa

Mehr zum Thema Köln: