Coronavirus in NRW: Deutsche Post bietet Mitarbeitern Corona-Test an

Köln – Die Maßnahmen gegen das Coronavirus Covid-19 treffen NRW hart. Wir geben einen Überblick auf die aktuellen Entwicklungen in der Corona-Krise in NRW.

Aktuelle Corona-Zahlen für NRW.
Aktuelle Corona-Zahlen für NRW.  © TAG24

Das nordrhein-westfälische Landeskabinett berät am Dienstag (14.00 Uhr) über weitere mögliche Lockerungen der Corona-Beschränkungen. Ob es neue weitreichende Entscheidungen geben wird, ist offen.

In Nordrhein-Westfalen ist die Zahl der registrierten Corona-Neuinfektionen um 84 Fälle gestiegen. 

Acht weitere Menschen mit einer Coronavirus-Erkrankung wurden seit Samstag gezählt, wie das NRW-Gesundheitsministerium am Sonntag mitteilte. Damit stieg die Zahl der Corona-Toten im Land auf 1562.

Seit Ausbruch der Pandemie wurden bis Sonntag insgesamt 37.204 Menschen im Land positiv auf das Coronavirus getestet.

Von Samstag bis Sonntag wurden 150 Genese gemeldet. Den offiziellen Zahlen zufolge haben damit 32.330 Menschen eine Infektion mit dem Coronavirus überstanden. 

Rein rechnerisch waren damit am Samstag 3312 Menschen akut infiziert - 74 Fälle weniger als am Vortag. Die Zahl der aktuell Infizierten verringert sich derzeit täglich.

Alle aktuellen Infos im +++ Coronavirus-Liveticker +++

Alle Ticker-Meldungen bis zum 23. Mai findest Du hier.

Update, 26. Juni, 14.12 Uhr: Getränke-Verkauf an der Lanxess-Arena

Die Kölner Lanxess-Arena.
Die Kölner Lanxess-Arena.  © Oliver Berg/dpa

Die Kölner Lanxess-Arena will ihre in der Corona-Krise liegengebliebenen Lebensmittel- und Getränkevorräte verkaufen.

Die Betreiber wollen so verhindern, dass die Waren weggeworfen werden müssen.

Der Ausverkauf soll am Samstag (30. Mai) von 12 bis 16 Uhr stattfinden, wie die Arena am Dienstag mitteilte.

"Zu kaufen gibt es alles von 50-Liter-Bierfässern über Flaschenbier bis hin zu alkoholfreien Softdrinks", hieß es. Dabei werde die Arena-Gastronomie "eine Sonderpreispolitik fahren".

Der Verkauf sei in Form eines "Drive-In"-Systems für Autos geplant. Es gelte Mundschutzpflicht. 

Update, 26. Juni, 14 Uhr: Abbruch der Junioren-Bundesligen: 1. FC Köln zweimal Staffelsieger

Auf dem DFB-Bundestag am Montag wurde auch der Abbruch der A- und B-Junioren-Wettbewerbe beschlossen. Damit werden sowohl die Pokalwettbewerbe als auch die Ligen nicht fortgesetzt.

Es gibt damit in diesem Jahr in diesen Ligastufen keinen deutschen Meister und keine Absteiger. Die Staffelsieger werden jedoch gekürt und es wird auch Aufsteiger geben.

Durch die getroffene Regelung ist der 1. FC Köln westdeutscher Meister bei den A- und B-Junioren.

Update, 26. Mai, 12.30 Uhr Einschnitte bei Eurowings

Die Lufthansa-Tochter Eurowings rechnet mit einer längeren Flaute im Flugverkehr. Es könne bis 2023 dauern, ehe die Luftfahrtbranche wieder das Vor-Corona-Niveau erreichen werde, sagte Eurowings-Chef Jens Bischof am Montagabend.

Eurowings werde voraussichtlich statt der 139 Maschinen im kommenden Jahr "nur gut 90 Flugzeuge in der Luft haben".

Das Unternehmen wolle 30 Prozent der Kosten sparen, sagte Bischof.

In der Verwaltung sollten mindestens 300 der rund 1000 Stellen gestrichen werden. Insgesamt habe Eurowings etwa 4000 Mitarbeiter.

Update, 26. Mai, 10.40 Uhr: NRW-Wirtschaft verzeichnet kräftigen Exporteinbruch

Die nordrhein-westfälische Exportwirtschaft hat schon im März die Corona-Krise voll zu spüren bekommen. Die Ausfuhren der NRW-Betriebe waren mit 15,6 Milliarden Euro um 8,4 Prozent niedriger als im gleichen Monat des vergangenen Jahres, wie das Statistische Landesamt am Dienstag mitteilte. Der Wert der Importe nach NRW lag mit 19,7 Milliarden Euro um 8,2 Prozent unter dem Ergebnis von März 2019.

Bundesweit war der Wert der Ausfuhren im März im Vergleich zum Vorjahresmonat um 7,9 Prozent gesunken. Für die folgenden Monate rechnen Wirtschaftsverbände mit noch stärkeren Rückgängen. Nach Einschätzung des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK) ist der Rückgang im März "nur der Aufgalopp für noch stärkere Einschnitte in der deutschen Exportbilanz".

Im ersten Quartal 2020 gingen die Exporte aus NRW um 5,0 Prozent auf 47 Milliarden Euro zurück, der Wert der Einfuhren sank um 5,8 Prozent auf 59,6 Milliarden Euro.

Update, 26. Mai, 10 Uhr: NRW-Kabinett berät über weitere Corona-Lockerungen

Das nordrhein-westfälische Landeskabinett berät über weitere mögliche Lockerungen der Corona-Beschränkungen (Archivbild).
Das nordrhein-westfälische Landeskabinett berät über weitere mögliche Lockerungen der Corona-Beschränkungen (Archivbild).  © Bernd Thissen/dpa

Das nordrhein-westfälische Landeskabinett berät am Dienstag (14.00 Uhr) über weitere mögliche Lockerungen der Corona-Beschränkungen. Ob es neue weitreichende Entscheidungen geben wird, ist offen.

Die einzelnen Bundesländer driften in ihrem Corona-Kurs immer weiter auseinander. An der Spitze des Lockerungskurses steht derzeit Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke), der ab dem 6. Juni nur noch lokale Einschränkungen haben will. 

Die Bundesregierung plädierte dagegen dafür, zunächst weiter an Kontaktbeschränkungen und Maskenpflicht festzuhalten. NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) sagte dem "Kölner Stadt-Anzeiger" zu den Plänen: "Ich persönlich halte den Vorstoß des thüringischen Ministerpräsidenten für gefährlich."

NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hatte bereits vor drei Wochen einen sogenannten Nordrhein-Westfalen-Plan vorgelegt. Er sieht ab Samstag zahlreiche weitere Erleichterungen in den Bereichen Wirtschaft, Freizeitgestaltung, Sport und Kultur vor - allerdings in Abhängigkeit vom Infektionsgeschehen. 

Die Gruppe der akut Infizierten hat sich nach aktuellen Zahlen des NRW-Gesundheitsministeriums innerhalb einer Woche um 585 Fälle auf 3360 verringert.

Laut Plan sollen in NRW ab dem 30. Mai auch Hallen- und Spaßbäder wieder öffnen dürfen - ebenso wie Theater, Kinos, Opern und Konzerthäuser - unter Wahrung von Mindestabstand und Hygiene-Auflagen. Konkrete Vorgaben - etwa für den Kinobesuch - sind bislang allerdings noch nicht festgelegt worden.

Auch Volkshochschulen sowie Fachmessen und Kongresse sind im NRW-Plan zur Wiedereröffnung mit beschränkten Besucher- und Teilnehmerzahlen vorgesehen. 

Das Kabinett könnte demnach ebenfalls grünes Licht geben für "Sportarten auch mit unvermeidbarem Körperkontakt und in geschlossenen Räumen" sowie sportliche Wettbewerbe im Kinder- und Amateurbereich. Außerdem soll über weitere Besuchserleichterungen in Seniorenheimen, Kranken- und Pflegeeinrichtungen beraten werden.

Update, 26. Mai, 9.35 Uhr: Zahl der NRW-Sterbefälle im April gestiegen

In Nordrhein-Westfalen sind im April nach vorläufigen Zahlen des Statistischen Landesamtes etwa 17.600 Menschen gestorben - 500 mehr als im Vorjahresmonat. Das entspricht einem Zuwachs um drei Prozent, wie das Landesamt am Dienstag mitteilte. "Im April 2020 starben mehr Menschen als in jedem anderen April der letzten sechs Jahre", heißt es in der Mitteilung. 

Ob der Zuwachs auf die Corona-Pandemie zurückzuführen ist, lasse sich an den Zahlen allerdings nicht festmachen, sagte ein Sprecherin. Mehr dazu findet Ihr >>>hier.

Update, 26. Mai, 7.48 Uhr: Deutsche Post bietet Tausenden Mitarbeitern Coronavirus-Test an

Mitarbeiter der Deutschen Post können sich vorsorglich auf das Coronavirus testen lassen (Archivbild).
Mitarbeiter der Deutschen Post können sich vorsorglich auf das Coronavirus testen lassen (Archivbild).  © Henning Kaiser/dpa

Die Deutsche Post will mehreren Tausend Angestellten die Möglichkeit geben, sich auf das Coronavirus testen zu lassen. "Wir werden deutlich mehr als 10.000 Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen anbieten, sich vorsorglich auf Covid-19 testen zu lassen, dies vor allem in größeren Betriebsstätten", sagte Vorstand Tobias Meyer der "Rheinischen Post". 

Die Tests sollten systematisch von Betriebsärzten in ausgewählten Betriebsstätten - darunter Paketzentren und Briefverteilzentren - gemäß einer Risikoeinstufung durchgeführt werden.

Meyer zufolge wurden schon in der Vergangenheit Mitarbeiter auf die Krankheit Covid-19 getestet. "Das Auffällige war, dass wir bei den breiten Tests ohne zwingenden Grund eine unerwartet hohe Anzahl an Infizierten gefunden haben, die aber bisher keinerlei Symptome der Krankheit haben", sagte er. 

Daher müsse die Post davon ausgehen, dass sie mehr infizierte Menschen im Umkreis ihrer Betriebsstätten habe als bisher vermutet.

Update, 25. Mai, 20.09 Uhr: NRW-Kabinett berät über weitere Corona-Lockerungen

Das nordrhein-westfälische Landeskabinett berät am Dienstag (14 Uhr) über weitere mögliche Lockerungen der Corona-Beschränkungen. Ob es neue weitreichende Entscheidungen geben wird, ist offen.

NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hatte bereits vor drei Wochen einen sogenannten Nordrhein-Westfalen-Plan vorgelegt. Er sieht ab Samstag zahlreiche weitere Erleichterungen in den Bereichen Wirtschaft, Freizeitgestaltung, Sport und Kultur vor - allerdings in Abhängigkeit vom Infektionsgeschehen. Die Gruppe der akut Infizierten hat sich nach aktuellen Zahlen des NRW-Gesundheitsministeriums innerhalb einer Woche um 585 Fälle auf 3360 verringert.

Update, 25. Mai, 17.09 Uhr: Robert Geiss über Corona-Probleme

Die Geissens haben sich in Monaco nach eigenen Angaben einem Corona-Schnelltest unterzogen. Die Familie um Robert (56) und Carmen Geiss (55) hat kein Corona - alle wurden negativ getestet. Doch die Einschränkungen aufgrund des Coronavirus gehen dem Multimillionär langsam auf die Nerven. Den kompletten Artikel findest Du >>> hier.

Update, 25. Mai, 17.02 Uhr: Weiterer Wirkstoff für klinische Prüfung zugelassen

Bis gegen das Coronavirus fertige Medikamente verkäuflich sind, wird es noch dauern. (Symbolbild)
Bis gegen das Coronavirus fertige Medikamente verkäuflich sind, wird es noch dauern. (Symbolbild)  © Friso Gentsch/dpa

Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) in Bonn hat den Wirkstoff ABX464 zur klinischen Prüfung mit Covid-19-Patienten zugelassen. Das bestätigte am Montag ein Behördensprecher.

Das mögliche Medikament wird von dem französischen Biotechunternehmen Abivax SA erprobt. 

Titelfoto: Henning Kaiser/dpa

Mehr zum Thema Köln:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0