Coronavirus in NRW: Solinger Inzidenz bei 197,8 – ein Dutzend Regionen über 100er-Marke

Köln – Die NRW-Politik hat auf die steigenden Corona-Zahlen mit neuen Maßnahmen reagiert. In einigen Städten gibt es beispielsweise nun eine Sperrstunde. Wir geben einen Überblick auf die aktuellen Entwicklungen in der Corona-Krise in NRW.

Ein Formular zur Erhebung der Kontaktdaten liegt in einem Café auf einem Tisch.
Ein Formular zur Erhebung der Kontaktdaten liegt in einem Café auf einem Tisch.  © Hauke-Christian Dittrich/dpa

Die Stadt Baesweiler bei Aachen ist ein besonders starker Corona-Hotspot: Dort gibt es 321 Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche, wie die Städteregion Aachen am Donnerstag mitteilte.

Auch in mehreren anderen Gebieten Nordrhein-Westfalens ist die hohe Schwelle von 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche mittlerweile überschritten.

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Update, 24. Oktober, 12.48 Uhr: Ein Dutzend Regionen in NRW mit Corona-Wert über 100

Die Anzahl der Neuansteckungen mit dem Coronavirus liegt bei einem Dutzend NRW-Regionen über 100 pro 100.000 Einwohner.
Die Anzahl der Neuansteckungen mit dem Coronavirus liegt bei einem Dutzend NRW-Regionen über 100 pro 100.000 Einwohner.  © Marius Becker/dpa

In Nordrhein-Westfalen liegt mittlerweile ein Dutzend Gebiete über der Schwelle von mehr als 100 Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen.

Den höchsten Wert weist mit 197,8 die Stadt Solingen auf, wie aus Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) von Samstag hervorgeht. Dahinter liegen der Kreis Düren mit 156,4 und die Stadt Duisburg mit 151,8.

Für Nordrhein-Westfalens einwohnerstärkste Stadt Köln meldete das RKI 136,8 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche.

Auch die Städte Remscheid (141,0), Herne (140,6), Gelsenkirchen (138,7), Wuppertal (127,6), Bochum (109,4) und Dortmund (101,5) sowie die Städteregion Aachen (126,6) und der Kreis Recklinghausen (106,5) lagen über der 100er-Inzidenz.

Die Stadt Düsseldorf registrierte nach eigenen Angaben von Samstag einen Wert von 107,1. Beim RKI lag dieser noch bei 80,1.

NRW-weit wies das RKI am Samstag eine Sieben-Tage-Inzidenz von 87,5 aus. Den geringsten Wert hat demnach der Kreis Paderborn mit 22,7.

Die Gesamtzahl der nachgewiesenen Corona-Infektionen lag am Samstag im bevölkerungsreichsten Bundesland bei 104 617 – etwa ein Viertel aller bundesweit registrierten Fälle (418 005).

Update, 24. Oktober, 9.04 Uhr: Kirchen verschärfen Corona-Regeln für Gottesdienste

Aufgrund der stark gestiegenen Corona-Fallzahlen haben die evangelische und die katholische Kirche in NRW ihre Regeln für den Gottesdienstbesuch verschärft.

So gilt im Bistum Aachen ab sofort eine Maskenpflicht für Gottesdienstbesucher, wenn der Inzidenzwert vor Ort auf 35 steigt. Singen ist möglich, wenn der Mindestabstand eingehalten wird.

Das Erzbistum Paderborn hat festgelegt: Liegt die Sieben-Tage-Inzidenz über dem Wert von 50, muss die Zahl der Gottesdienstbesucher auf maximal 50 Prozent der normalen Kapazität der jeweiligen Kirche begrenzt werden.

"Aufgrund der sehr unterschiedlichen Situationen vor Ort bleibt die Empfehlung zum Verzicht auf Gesang im Gottesdienst im geschlossenen Raum bestehen", heißt es im Erzbistum Paderborn.

Die drei evangelischen Landeskirchen in NRW haben ebenfalls ihre Regeln angepasst. Ab einer Sieben-Tage-Inzidenz von 35 tragen die Gottesdienstbesucherinnen und -besucher eine Mund-Nase-Bedeckung auch am Sitzplatz.

Ab einer Inzidenz von 50 wird die maximale Teilnehmerzahl der Gottesdienstbesucher in Kirchen auf maximal 250 Personen festgelegt, außerdem wird auf Gesang verzichtet.

Mit Blick auf die Advents- und Weihnachtszeit teilte das Bistum Essen mit, es werde empfohlen, die Planungen unter Berücksichtigung entsprechender Vorsichtsmaßnahmen erst einmal weiterzuführen. "Ende November werden wir gemeinsam die dann aktuelle Situation prüfen", heißt es in einer Handreichung des Generalvikariats.

Update, 24. Oktober, 7.44 Uhr: 26 Gefangene in NRW infiziert

20 von den 26 mit Corona infizierten Gefangenen in NRW sollen schon wieder gesund sein. (Symbolbild)
20 von den 26 mit Corona infizierten Gefangenen in NRW sollen schon wieder gesund sein. (Symbolbild)  © Marcel Kusch/dpa

Seit Ausbruch der Corona-Pandemie haben sich in den nordrhein-westfälischen Gefängnissen 26 Häftlinge mit dem Coronavirus infiziert.

20 der 26 Gefangenen seien inzwischen wieder gesund, teilte das NRW-Justizministerium auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur in Düsseldorf mit (Stand: 22. Oktober). Von 65 positiv getesteten JVA-Mitarbeitern hätten 46 die Infektion überstanden. Einen größeren Ausbruch gab es in den Anstalten somit bislang nicht.

Insgesamt sind die Justizvollzugsanstalten des Landes derzeit mit knapp 14.000 Gefangenen belegt. Besuche und Freigänge waren auch für Gefangene des offenen Vollzugs zunächst deutlich reduziert worden. Im Juni wurden die Maßnahmen wieder gelockert.

Derzeit dürfen maximal zwei Personen einen Gefangenen besuchen. Kinder von Häftlingen können als weitere Besuchspersonen zugelassen werden. Für Besucher gilt Maskenpflicht. Während des gesamten Besuchs besteht ein körperliches Kontaktverbot.

Neu inhaftierte Gefangene müssen zunächst 14 Tage in Quarantäne. Die Maßnahmen seien von den Gefangenen überwiegend akzeptiert worden, berichtete das Ministerium.

Das Problembewusstsein sei bei ihnen sehr ausgeprägt. Als Ersatz für die Einschränkungen wurde den Gefangenen in 23 Gefängnissen kostenlose Videotelefonie mit Angehörigen ermöglicht.

Update, 24. Oktober, 7.19 Uhr: Viele Kitas setzen in Corona-Krise auf Helfer

In Nordrhein-Westfalen organisieren sich viele Kitas Hilfe durch sogenannte Alltagshelfer.
In Nordrhein-Westfalen organisieren sich viele Kitas Hilfe durch sogenannte Alltagshelfer.  © Monika Skolimowska/dpa

Ein Großteil der Kitas in Nordrhein-Westfalen setzt in der Corona-Krise auf sogenannte Alltagshelfer zur Bewältigung der Zusatzaufgaben in der Pandemie.

Bislang hätten etwa 7800 Kindertageseinrichtungen einen Antrag auf Förderung von Kita-Helferinnen und -Helfern gestellt, teilte das Familienministerium der Deutschen Presse-Agentur auf Anfrage mit.

Damit machen knapp drei Viertel aller rund 10.500 Kindertageseinrichtungen in NRW von dem Angebot des Landes Gebrauch, in der Corona-Zeit befristet Helfer einzustellen.

Diese Helfer sollen das pädagogische Fachpersonal bei alltäglichen Hygienemaßnahmen entlasten – etwa der Reinigung von Spielzeug, regelmäßigem Lüften und Desinfizieren.

Es gebe viele positive Rückmeldungen, hieß es aus dem Ministerium. "Sie sind eine große Stütze für das gesamte Kita-Team bei der Umsetzung der gestiegenen Anforderungen der Hygienevorgaben."

Er freue sich, die Kitas in NRW in dieser schwierigen Zeit auf diese Weise so gut unterstützen zu können und dass das Angebot so umfassend angenommen werde, teilte Familienminister Joachim Stamp mit. "Wir werden in Kürze entscheiden, wie die Fortsetzung des Programms genau gestaltet wird", so der FDP-Politiker weiter.

Das Alltagshelfer-Programm war Anfang August gestartet als die Einrichtungen dabei waren, wieder in den regulären Betrieb nach der Corona-Zwangspause zurückzukehren. Formale Voraussetzungen zur Qualifikation der Helfer gibt es nicht, allerdings müssen erweiterte polizeiliche Führungszeugnisse vorgelegt werden.

Bis Ende des Jahres stehen 105 Millionen Euro bereit – etwas mehr als 10 Millionen sind für Schulungen, Arbeitsschutz und Hygienemaßnahmen, der Rest für rund 10.000 Helfer vorgesehen.

Es sind laut Ministerium noch Mittel verfügbar: Bisher seien Anträge mit einem Volumen von rund 72 Millionen Euro gestellt. Stamp hatte außerdem angekündigt, Konzepte zur Weiterqualifizierung der Helfer entwickeln zu wollen. So hofft er, die Helfer dauerhaft für die Kinderbetreuung gewinnen zu können.

Update, 23. Oktober, 20.15 Uhr: NRW will 800 befristete Stellen zur Corona-Nachverfolgung schaffen

Die nordrhein-westfälische Landesregierung will die Städte und Gemeinden stärker bei der Kontaktnachverfolgung von Corona-Infizierten unterstützen. 

Nordrhein-Westfalen werde nicht nur rund 200 Landesbedienstete zur Unterstützung der Gesundheitsämter abstellen, sondern auch die Mittel für rund 800 Aushilfskräfte in Vollzeit bereitstellen, sagte Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) am Freitag. Das Aushilfspersonal soll für bis zu sechs Monate bei der Corona-Bekämpfung helfen.

Die Kommunen spielten eine zentrale Rolle bei der Bewältigung der Pandemie, betonte Laumann. Sie hätten ihr Personal in den Gesundheitsämtern bereits stark ausgebaut. 

Der Bund stelle Soldaten der Bundeswehr in beträchtlicher Zahl zur Verfügung. "Auch das Land Nordrhein-Westfalen kommt seiner Verantwortung nach und wird die Besetzung von bis zu 1000 Stellen unterstützen", sagte der CDU-Politiker.

Update, 23. Oktober, 17.59 Uhr: NRW verlängert Schulbus-Programm - Förderung bis Jahresende

Wegen den Corona-Schutzauflagen unterstützt die Landesregierung Schulträger und Landschaftsverbände weiter bei der Organisation zusätzlicher Schulbusse.
Wegen den Corona-Schutzauflagen unterstützt die Landesregierung Schulträger und Landschaftsverbände weiter bei der Organisation zusätzlicher Schulbusse.  © Peter Gercke/dpa-Zentralbild/dpa

Die Landesregierung unterstützt Schulträger und Landschaftsverbände weiter bei der Organisation zusätzlicher Schulbusse: Die Fördermittel, die eigentlich bis zu den Herbstferien gelten sollten, können laut Verkehrsministerium nun bis zum Jahresende abgerufen werden.

Sinn der Initiative ist es, durch mehr Schulbusse Platz in den einzelnen Fahrzeugen zu schaffen - damit Kinder und Jugendliche Abstand halten können. 

"Es geht darum, die Schülerinnen und Schüler maximal zu schützen. Mit der Förderung zusätzlicher Schulbusse schaffen wir mehr Platz, so dass alle auf dem Schulweg sicher sind", sagte Verkehrsminister Hendrik Wüst (CDU) laut Mitteilung.

Die Landesregierung hatte 13,5 Millionen Euro für das Projekt bereitgestellt, die noch nicht aufgebraucht wurden. 

Wie viel Geld noch im Topf ist, konnte das Ministerium nicht beziffern. Mehrere Länder wie das Saarland oder Rheinland-Pfalz waren dem Beispiel aus Nordrhein-Westfalen laut Ministerium gefolgt und hatten ähnliche Programme aufgelegt.

Update, 23. Oktober, 17.51 Uhr: Wuppertal verschickt fehlerhafte Quarantäneverfügungen wegen Technikpanne

Durch eine Technikpanne sind vom Wuppertaler Gesundheitsamt seit dem 16. Oktober über tausend fehlerhafte Quarantäneverfügungen verschickt worden. 

Zwar stimmten die Angaben zur Dauer der Quarantäne, doch die Begründung dafür war falsch, wie die Wuppertaler Stadtverwaltung am Freitag mitteilte. 

Kontaktpersonen der Kategorie 1 hätten Quarantäneverfügungen als positiv getestete Personen erhalten und umgekehrt. Unter den Betroffenen seien auch ganze Schulklassen, die irrtümlich als Positiv-Fälle angeschrieben wurden.

Ordnungsdezernent Matthias Nocke bedauerte, dass die fehlerhaften Begründungen bei vielen Menschen für große Verunsicherung gesorgt hätten. Doch sei durch den Fehler weder jemand zu lange in Quarantäne gehalten worden, noch sei die Quarantäne bei Erkrankten zu früh aufgehoben worden, hieß es.

Alle Bürgerinnen und Bürger, die eine Verfügung des Gesundheitsamtes erhalten hätten, müssten tatsächlich in Quarantäne bleiben, betonte die Stadt. Die in den Verfügungen genannten Enddaten der Quarantäne seien in allen Fällen korrekt. 

"Alle tatsächlich positiv Getesteten wurden bereits oder werden noch telefonisch kontaktiert", betonte Gesundheitsdezernent Stefan Kühn. 

Ausgelöst wurde die Panne nach Angaben der Stadt durch die Umstellung auf ein automatisiertes Versandverfahren.

Update, 23. Oktober, 15.49 Uhr: Immer mehr Kommunen rufen Bundeswehr zu Hilfe

Ein Soldat der Bundeswehr hilft im Gesundheitsamt bei der Kontaktaufnahme zu Kontaktpersonen von gemeldeten Infizierten.
Ein Soldat der Bundeswehr hilft im Gesundheitsamt bei der Kontaktaufnahme zu Kontaktpersonen von gemeldeten Infizierten.  © Markus Scholz/dpa

Die Bundeswehr hilft in immer mehr Kreisen und Städten von Nordrhein-Westfalen bei der Bewältigung der Corona-Krise. 

Momentan unterstütze die Bundeswehr in 18 Kreisen und kreisfreien Städten, nächste Woche würden es 22 Kreise und kreisfreie Städte sein, sagte ein Sprecher des Landeskommandos NRW der Bundeswehr am Freitag der Deutschen Presse-Agentur.

Anfang dieser Woche halfen Bundeswehrsoldaten zunächst in zwölf Städten und Kreisen von NRW.

Allein in den vergangenen sieben Tagen seien 22 Amtshilfeanträge eingegangen, berichtete der Bundeswehrsprecher weiter. Bei der Hilfe gehe es nicht nur um Unterstützung bei der Nachverfolgung von Corona-Fällen. Die Bundeswehr helfe in Nordrhein-Westfalen auch mit mobilen Abstrichteams.

Lediglich ein Antrag bezüglich Ärzten beziehungsweise Ärztinnen habe aufgrund fehlender Ressourcen in den vergangenen sieben Tagen abgelehnt werden müssen.

Mit Stand von Freitagmorgen seien insgesamt 295 Soldaten und Soldatinnen zur Bewältigung der Corona-Krise in Nordrhein-Westfalen im Einsatz. Das sind fast doppelt so viele wie noch zu Wochenbeginn, als die Bundeswehr von mehr als 150 Bundeswehrsoldaten sprach.

Update, 23. Oktober, 14 Uhr: Vorerst keine neuen Maßnahmen in Köln

Am Freitagnachmittag hat  die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker nach einer Sitzung des Krisenstabs über die aktuelle Lage informiert.

Demnach seien überall Anstiege zu verzeichnen und die Verfolgung der Kontaktpersonen sei nicht mehr tagesaktuell möglich. In 50 Prozent der Fälle sei die Infektionsquelle unbekannt. Das Stadtoberhaupt appellierte erneut an alle Bürger, sich an die Maßnahmen zu halten, um einen Lockdown zu verhindern. 

Die Begrenzung der Kontakte sei am wichtigsten. Auch Familientreffen sollten auf den engsten Kreis beschränkt werden.

Da die Wirkung der zuletzt umgesetzten Maßnahmen noch nicht beurteilt werden könne, wolle man sich erst am kommenden Montag über weitere Maßnahmen beraten

Update, 23. Oktober, 13.15 Uhr: Spielhalle geht erfolgreich gegen Sperrstundenregel in Aachen vor

Die Betreiberin einer Spielothek ist erfolgreich gegen die in Aachen geltende Corona-Sperrstundenregel für Spielhallen vorgegangen. 

Das teilte das Verwaltungsgericht Aachen am Freitag mit. Die Corona-Auflage der Stadt schreibe demnach vor, dass "öffentliche Vergnügungsstätten" um Mitternacht schließen müssten. Das sei aber voraussichtlich zu umfassend und daher rechtswidrig, entschied das Gericht (Az.: 7 L 758/20).

Die Kammer erklärte unter anderem, dass das "gesellige Beisammensein" in Spielhallen nur von untergeordneter Bedeutung sei, da sich Gäste in der Regel auf ihren Spielautomaten fokussierten. 

Auch seien Spielhallen nach der Coronaschutzverordnung ohnehin verpflichtet, Schutz- und Hygienekonzepte zu befolgen. Dass derartige Konzepte nicht ausreichen, um die Bevölkerung vor Neuinfektionen zu schützen, sei nicht erkennbar. Es sei nicht ersichtlich, dass eine Sperrstunde für sämtliche öffentliche Vergnügungseinrichtungen erforderlich sei.

Gegen den Beschluss kann die Stadt Aachen nun Beschwerde am Oberverwaltungsgericht (OVG) in Münster einlegen.

Gegen Sperrstunden in Gaststätten und Bars gehen zahlreiche Gastronomen seit dieser Woche in Nordrhein-Westfalen vor. Sie klagen per Eilverfahren am OVG gegen die seit dem 17. Oktober geltende Corona-Schutzverordnung des Landes.

In Kommunen mit hohen Neuinfektionszahlen gilt eine verpflichtende Sperrstunde zwischen 23.00 und 6.00 Uhr. Wann das OVG eine Entscheidung verkündet, ist noch offen.

Titelfoto: Marius Becker/dpa

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