28 Autos abgeschleppt: Polizei räumt Kölner Radwege von Falschparkern frei

Köln - Radfahrer sind im Straßenverkehr die schwächeren Verkehrsteilnehmer, markierte Radwege sollen sie vor Autos schützen. Am Dienstag räumte die Polizei in Köln deshalb auf.

Die Polizei und das Ordnungsamt der Stadt Köln ließ 28 Autos abschleppen.
Die Polizei und das Ordnungsamt der Stadt Köln ließ 28 Autos abschleppen.  © Polizei Köln

Gemeinsam mit dem Ordnungsamt ließ die Polizei Köln insgesamt 28 Autos auf dem Hohenzollernring abschleppen.

Laut Polizei gefährdeten sie allesamt Radfahrer durch falsches Parken. 

"Wenn der Schutzstreifen für Radfahrer blockiert wird, kann es schnell gefährlich werden", so ein Sprecher der Polizei Köln.

Fahrer von zwölf weiteren Autos hatten noch Glück: Sie kamen kurz vor dem Abschleppen zurück und mussten ein Verwarngeld zahlen.

Durch das Parken auf markierten Radwegen zwingen die Autofahrer Radfahrer zum Ausweichen auf die befahrene Straße. 

Achten Radfahrer nicht auf die Autos, kann es schnell lebensgefährlich werden.

Ein Autofahrer am Neumarkt parkt auf dem mit einer durchgezogenen Linie abgetrennten Radstreifen. Ein Radfahrer muss ausweichen.
Ein Autofahrer am Neumarkt parkt auf dem mit einer durchgezogenen Linie abgetrennten Radstreifen. Ein Radfahrer muss ausweichen.  © TAG24/Brüggemann

Auch am Kölner Neumarkt sind ähnliche Szenen immer wieder zu beobachten. Autofahrer, die Passagiere vor der Schildergasse aussteigen lassen, parken auf dem roten Radstreifen, der eigens durch eine durchgezogene Linie von der Straße für Autos abgetrennt ist. 

Viele Autofahrer lassen sich hiervon nicht abschrecken und bringen die Radfahrer trotzdem unnötig und verbotenerweise in Gefahr.

Titelfoto: Polizei Köln

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