"Gravierende Mängel": Kölner Zoll und Polizei legen sieben Shisha-Bars lahm

Köln – Bei erneuten Razzien in Shisha-Bars und Wettbüros in Köln haben Ordnungskräfte am Wochenende zahlreiche Verstöße festgestellt und Geld im mittleren fünfstelligen Bereich sichergestellt.

Das Zollamt sicherte in der Nacht zu Samstag einige Beweismittel.
Das Zollamt sicherte in der Nacht zu Samstag einige Beweismittel.  © Vincent Kempf

Sieben Betriebe seien wegen gravierender baulicher Mängel geschlossen und versiegelt worden, teilte die Stadt Köln am Sonntag mit.

Ein hochwertiges Auto sei vom Kassen- und Steueramt gepfändet worden. In zehn Fällen wurden Verwarngelder gegen Kunden der Shisha-Bars verhängt. In mehreren Objekten ergab sich den Angaben zufolge der Verdacht des illegalen Glücksspiels. Mehrere Geldspielgeräte und Wettautomaten wurden versiegelt.

Beteiligt an den Razzien in Nippes und Chorweiler waren Zoll, Polizei, Bauaufsicht, Umwelt- und Ordnungsamt sowie Mitarbeiter der Vollstreckung.

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In Chorweiler schloss die Bauaufsicht eine Sportstätte mit Café und Shisha-Bar. Im Nebengebäude fand man eine nicht erlaubte Feuerstelle sowie einen Shisha-Betrieb, der untersagt wurde.

In Nippes hatten die kontrollierten Shisha-Bars ihre Kohlenmonoxid-Warngeräte nicht erneuert. Außerdem waren Feuerlöscher sowie Lüftungsanlagen zu bemängeln.

Polizei, Zoll und Ordnungsdienst der Stadt Köln schlossen am Wochenende insgesamt sieben Shisha-Bars.
Polizei, Zoll und Ordnungsdienst der Stadt Köln schlossen am Wochenende insgesamt sieben Shisha-Bars.  © Vincent Kempf

Schon vergangenes Wochenende hatte es Razzien in Kölner Shisha-Bars gegeben.

Titelfoto: Vincent Kempf

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