Dreiste Masche: Betrüger räumt noch während des Telefonats Konto von Senior leer

Pulheim - Ein falscher Bankmitarbeiter hat einen 74-Jährigen in Pulheim bei Köln dazu gebracht, ihm die Zugangsdaten für sein Konto zu verraten.

Ein angeblicher Bankmitarbeiter hat einen Senior (78) dazu gebracht, die Zugangsdaten für sein Konto preiszugeben. Die Polizei warnte vor der Masche. (Symbolbild)
Ein angeblicher Bankmitarbeiter hat einen Senior (78) dazu gebracht, die Zugangsdaten für sein Konto preiszugeben. Die Polizei warnte vor der Masche. (Symbolbild)  © 123rf/Claudia Nass

Der Betrüger hatte den Mann laut Angaben der Polizei am Samstagnachmittag angerufen und sich als Bankmitarbeiter im Homeoffice ausgegeben, der über eine Werkumstellung informieren wolle. Dabei habe der Unbekannte die Handynummer des Seniors bereits gewusst, wie es hieß.

Während des Telefonats habe er sein Opfer dann aufgefordert, den PIN für das Konto preiszugeben.

Der Mann kam der Forderung nach und bemerkte erst dann den Betrug: Über die Online-Banking-Plattform konnte der 74-Jährige zusehen, wie der Betrüger noch während des Telefonats Geldbeträge von dem Konto abbuchte.

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Als der Senior den Schwindler am Telefon darauf ansprach, verwies dieser auf technische Gründe.

Nach dem Telefonat ließ der 74-Jährige umgehend sein Konto sperren.

Polizei warnt vor Betrugs-Masche

Die Polizei im Rhein-Erft-Kreis warnte ausdrücklich davor, persönliche Daten oder Informationen über Bank- oder Kontodaten an Fremde weiterzugeben.

"Mitarbeiter eines Kreditinstituts verlangen niemals Informationen zu TAN-Nummern oder PIN-Codes. Sollte Sie ein solcher Anruf erreichen, geben Sie keine sensiblen oder geheimen Daten, wie PIN- oder TAN-Nummern am Telefon weiter", erklärte ein Sprecher.

Titelfoto: 123rf/Claudia Nass

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