Mutmaßlicher Giftmörder aus Köln: Seine Lebensgefährtin ist außer Lebensgefahr

Köln – Im Fall der schweren Vergiftungsfälle bei Frauen im Umfeld eines Mannes aus Hürth ist ein mutmaßliches Opfer außer Lebensgefahr.

Der Mann wurde am 30. November festgenommen. In seiner Wohnung fanden die Ermittler das hochgiftige Thallium. (Symbolbild)
Der Mann wurde am 30. November festgenommen. In seiner Wohnung fanden die Ermittler das hochgiftige Thallium. (Symbolbild)  © 123rf/foottoo

Das teilte die Staatsanwaltschaft Köln am Mittwoch mit. Die schwangere Frau – Lebensgefährtin des Beschuldigten – sei "zeitlich und örtlich orientiert", sagte ein Sprecher. Auch für das ungeborene Kind gelte keine Lebensgefahr mehr. Zuvor hatten mehrere Medien berichtet.

Ermittler verdächtigen den Mann, mehrere Frauen mit dem hochtoxischen Schwermetall Thallium vergiftet zu haben. Zwei Frauen – die Großmutter seiner Lebensgefährtin und seine einstige Frau – sind tot. Der Zustand seiner schwangeren Lebensgefährtin galt wegen ihrer Vergiftung zeitweise als sehr kritisch.

Ermittler hatten den Mann Ende November festgenommen und Thallium in seiner Wohnung sichergestellt. Die Ermittlungen waren ins Rollen gekommen, nachdem die Mutter seiner Lebensgefährtin Anzeige erstattet hatte.

Köln: Wieder greift ein Mann Kölnerin an: Fahrradkurier gilt als wichtiger Zeuge und wird gesucht!
Köln Crime Wieder greift ein Mann Kölnerin an: Fahrradkurier gilt als wichtiger Zeuge und wird gesucht!

Dem Mann wird Mord, versuchter Mord und versuchter Schwangerschaftsabbruch vorgeworfen. Nach seiner Festnahme bestritt er nach Angaben der Staatsanwaltschaft die Taten.

Ermittler sind noch damit beschäftigt, sichergestellte Datenträger auszuwerten. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft wollen sie unter anderem herausfinden, wie das Thallium beschafft worden sein könnte.

Titelfoto: 123rf/foottoo

Mehr zum Thema Köln Crime: