Masken-Verweigerer spuckt auf Beamte und droht deren Angehörigen mit dem Tod

Köln – Ein Masken-Verweigerer (19) hat nach der Festnahme durch die Kölner Polizei seine Beherrschung verloren. Er bespuckte die Beamten und drohte, ihren Angehörigen mit dem Tod.

Weil er keine Maske tragen wollte, wurde ein 19-Jähriger in Köln-Ehrenfeld festgenommen. Auf dem Revier bedrohte er die Beamten und leistete heftigen Widerstand. (Symbolbild)
Weil er keine Maske tragen wollte, wurde ein 19-Jähriger in Köln-Ehrenfeld festgenommen. Auf dem Revier bedrohte er die Beamten und leistete heftigen Widerstand. (Symbolbild)  © Sebastian Gollnow/dpa

Wie ein zuständiger Sprecher mitteilte, hatten Zeugen die Polizei am Mittwoch gegen 22 Uhr alarmiert, weil zwei RB-Reisende keine Masken tragen wollten und den Zug verunreinigten.

Die Beamten stellten den 19-jährigen Elsdorfer und seinen 22-jährigen Begleiter am Bahnhof Köln-Ehrenfeld und nahmen beide mit zur Dienststelle.

Erst hätten die alkoholisierten jungen Männer noch kooperiert, doch dann sei die Stimmung plötzlich gekippt. Der Jüngere wurde beleidigend, hob die Fäuste und forderte die Beamten zum Kämpfen auf.

Diese brachten den Unruhestifter zu Boden und fixierten ihn mit Handschellen. Trotzdem wehrte sich der 19-Jährige weiter und versuchte, die Polizisten mit Schlägen und Tritten zu verletzen.

Er wurde in eine Zelle gebracht, wo er vollends die Beherrschung verlor. So bezeichnete er die Beamten unter anderem als "Bastarde" und drohte ihnen und ihren Angehörigen mit dem Tod sowie anderen schweren Straftaten.

"Um seinen abstoßenden Worten noch mehr Ausdruck zu verleihen, spuckte er zusätzlich auf die Uniform eines Beamten", erklärte ein Sprecher.

Gegen den jungen Randalierer läuft nun ein Verfahren wegen Beleidigung, Bedrohung und Widerstand gegen bzw. Angriff auf Beamte. Er wurde von seiner Mutter aus dem Gewahrsam abgeholt.

Titelfoto: Sebastian Gollnow/dpa

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