Radfahrer entpuppt sich als Fahrraddieb: Polizei findet Bolzenschneider und Schreckschusswaffen

Köln – Die Polizei in Köln kontrollierte in der vergangenen Nacht einen Fahrradfahrer, der sich bei näherem Hinsehen als mutmaßlicher Fahrraddieb entpuppte.

Der mutmaßliche Fahrraddieb wurde festgenommen, nachdem die Polizei unter anderem zwei Schreckschusswaffen und eine "Akkuflex" bei ihm gefunden hatte. (Symbolbild)
Der mutmaßliche Fahrraddieb wurde festgenommen, nachdem die Polizei unter anderem zwei Schreckschusswaffen und eine "Akkuflex" bei ihm gefunden hatte. (Symbolbild)  © 123RF/Andriy Popov

Der 40 Jahre alte Radfahrer fiel den Beamten auf, weil er gegen 1.40 Uhr mit einem unbeleuchteten Fahrrad auf der Trimbornstraße und der Dillenburger im Kölner Stadtteil Humboldt-Gremberg unterwegs war.

Die Beamten schauten noch etwas genauer hin und sahen, dass die Rahmennummer des Fahrrads überlackiert wurde. Das machte sie stutzig, zumal sie den 40-Jährigen bereits wegen Drogen- und Eigentumsdelikten kannten.

Der vermeintliche Fahrraddieb versuchte sich aus der Affäre zu ziehen und erzählte den Einsatzkräften, dass es sich bei dem Fahrrad um ein Geschenk handeln würde.

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Das nahmen die Beamten ihm jedoch nicht mehr ab, als sie einen Blick in seinen Rucksack warfen. Dort fanden sie neben Drogen einen Bolzenschneider sowie weitere Werkzeuge, die man normalerweise für einen Fahrrad-Klau benötigt.

In seiner Wohnung fanden die Beamten außerdem ein neu lackiertes Rad mit weggeschliffener Rahmennummer und eine "Akkuflex". Doch das schien nicht alles zu sein.

Auch zwei Schreckschusswaffen samt Munition und eine Sturmhaube fielen den Beamten in die Hände.

Die Einsatzkräfte nahmen den mutmaßlichen Fahrraddieb daraufhin fest. Noch am heutigen Dienstag wurde er einem Haftrichter vorgeführt.

Titelfoto: 123RF/Andriy Popov

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