Nach verheerendem Brand in Krefelder Affenhaus: Beschuldigte lehnen Strafbefehle ab

Krefeld – Nach dem verheerenden Brand im Krefelder Affenhaus in der vergangenen Silvesternacht haben die drei beschuldigten Frauen laut Staatsanwaltschaft jeweils einen Strafbefehl abgelehnt.

In der Nacht zu Neujahr hat das Affenhaus im Krefelder Zoo gebrannt. (Archivfoto)
In der Nacht zu Neujahr hat das Affenhaus im Krefelder Zoo gebrannt. (Archivfoto)  © Andreas Drabben/dpa

Damit werde es voraussichtlich zu einer Gerichtsverhandlung kommen, teilte die Krefelder Staatsanwaltschaft am Freitag mit.

Den drei Beschuldigten wird fahrlässige Brandstiftung vorgeworfen.

Die Frauen sollen in der Neujahrsnacht Himmelslaternen steigen gelassen haben. Diese sollen dann den Brand im Affenhaus des Krefelder Zoos ausgelöst haben. Zahlreiche Affen starben.

Laut Staatsanwaltschaft waren bereits im Juli erfolgreich Strafbefehle beim Amtsgericht Krefeld beantragt worden.

Innerhalb der vorgesehenen Frist hätten aber die drei Frauen die Strafbefehle abgelehnt. Dadurch muss jetzt vor Gericht eine Hauptverhandlung angesetzt werden.

Bei einem Strafbefehl setzt das zuständige Amtsgericht auf Antrag der Staatsanwaltschaft eine Strafe fest, ohne dass es eine Verhandlung gegeben hat.

Per Strafbefehl können nur Geldstrafen und Freiheitsstrafen von bis zu einem Jahr auf Bewährung verhängt werden.

Titelfoto: Andreas Drabben/dpa

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