36-Jähriger soll im Zug masturbiert haben

Köln – Die Bundespolizei in Köln hat einen Mann (36) vorläufig festgenommen, der seit September 2020 dreimal durch exhibitionistische Handlungen in Bahnen aufgefallen sein soll.

Die Bundespolizei hat einen mutmaßlichen Exhibitionisten geschnappt (Symbolbild).
Die Bundespolizei hat einen mutmaßlichen Exhibitionisten geschnappt (Symbolbild).  © Bundespolizeidirektion Sankt Augustin

Der Mann sei am 11. November an der Haltestelle Frankfurter Straße gefasst worden, teilte die Polizei am Donnerstag mit.

Der 36-Jährige bestritt die Vorwürfe bei seiner Vernehmung. Gegen ihn wurden drei Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Auf die Spur kamen die Beamten dem mutmaßlichen Exhibitionisten durch Videoaufnahmen und Zeugenaussagen.

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Der Tatverdächtige soll sich am 9. September sowie am 5. und 11. November jeweils an der Haltestelle oder in der S19 vor Frau entblößt und anschließend masturbiert haben.

Am 11. November hatte eine Zeugin die Polizei verständigt, damals war die Fahndung jedoch erfolglos verlaufen.

Da in allen drei Fällen Anzeige erstattet worden war, konnte die Bundespolizei Aufnahmen der Überwachungskamera auswerten.

In diesem Zusammenhang weist die Bundespolizei darauf hin, wie wichtig Anzeigen in solchen Fällen sind, um Straftäter überführen zu können.

Titelfoto: Bundespolizeidirektion Sankt Augustin

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