Knapp 700 Hanf-Pflanzen in Einfamilienhaus entdeckt

Meerbusch/Rhein-Kreis Neuss/NRW – In einem Einfamilienhaus in Meerbusch bei Düsseldorf hat die Polizei am Mittwoch eine große Hanfplantage entdeckt.

In einem Wohnhaus hat die Polizei knapp 700 Hanfpflanzen gefunden. Manche von ihnen messen eine Höhe von 1,60 Meter.
In einem Wohnhaus hat die Polizei knapp 700 Hanfpflanzen gefunden. Manche von ihnen messen eine Höhe von 1,60 Meter.  © Polizeibehörde Rhein-Kreises Neuss

Der Vermieter hatte sich Sorgen gemacht, dass dort etwas passiert sein könne und die Beamten alarmiert.

In den – sonst leeren – Wohnräumen in Lank-Latum fanden sie gegen 16.45 Uhr knapp 700 überwiegend erntefähige Hanfpflanzen, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Manche von ihnen hatten eine Größe von bis zu 1,60 Meter.

Das Haus sei nach ersten Erkenntnissen seit Anfang 2020 vermietet. Die Fenster waren laut Polizei blickdicht abgeklebt.

Vor Ort hätten die Beamten aber draußen bereits einen starken Cannabisgeruch ausgemacht. Die Feuerwehr musste anrücken, um die Räume zu beleuchten.

Zu der professionell angelegten Hanfplantage gehörten laut Polizei ein Belüftungssystem und Hochleistungslampen, für deren Verwendung Starkstrom verlegt worden sei. "In einem separaten Raum trockneten die geernteten Gewächse", so die Ermittler.

Die Polizei fand jede Menge Technik, die auf eine professionell angelegte Hanfplantage schließen ließen.
Die Polizei fand jede Menge Technik, die auf eine professionell angelegte Hanfplantage schließen ließen.  © Polizeibehörde Rhein-Kreises Neuss

Die Pflanzen wurden sichergestellt, die Ermittlungen wegen Drogenanbau und -Handel laufen. Auch die Spurensicherung war im Einsatz.

Titelfoto: Polizeibehörde Rhein-Kreises Neuss

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