Nach Karnevals-Start am 11.11 in Köln: Polizei geht fünf mutmaßlichen Vergewaltigungen nach!

Köln - Der 11.11 hat in der Domstadt hohe kriminelle Wellen geschlagen! Eine Woche nach dem Start der neuen Karnevals-Session geht die Polizei Köln aus 399 gemeldeten Strafanzeigen nun fünf Anzeigen wegen möglicher Vergewaltigungen nach.

Während des Elften im Elften war die Polizei Köln überdurchschnittlich präsent im ganzen Stadtgebiet.
Während des Elften im Elften war die Polizei Köln überdurchschnittlich präsent im ganzen Stadtgebiet.  © Christoph Reichwein/dpa

Das gab die Polizei in einer Stellungnahme am heutigen Freitag an. Demnach sollen sich drei mutmaßliche Vergewaltigungen in Gaststätten und Bars in der Alt- und Neustadt - den Epizentren des Kölner Straßenkarnevals - abgespielt haben.

Zwei weitere sollen sich nach Aussagen der Beamten in "Tatort-Wohnungen im nicht ausgewerteten Innenstadtbereich" ereignet haben.

Gab die Polizei einen Tag nach dem zu erwartendem Ausnahmezustand innerhalb Kölns lediglich 145 Straftaten zu Protokoll, musste die Zahl in der Zwischenzeit um satte 254 Straftaten nach oben korrigiert werden!

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15 der bislang angezeigten Fälle gehen Angaben der Polizei zufolge auf Sexualdelikte zurück. Bei elf von ihnen geht es um sexuelle Belästigung, einmal um Exhibitionismus.

Zum Vergleich: Mit 399 gemeldeten Straftaten setzt sich 2022 an die unrühmliche Spitze! Im Vorjahr wurden 350 Anzeigen erstellt. Auch der bisherige Rekord aus dem Jahr 2018 (371) wurde vergangene Woche übertroffen. Allerdings ist bislang nicht bekannt, wie viele der gemeldeten Straftaten wirklich mit dem Karnevals-Trubel zu tun haben.

Titelfoto: Christoph Reichwein/dpa

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