Polizist in Köln mit Eisenstange bedroht: Beamter feuert Warnschüsse ab

Köln - Mehrere Warnschüsse musste ein Polizist in Köln-Humboldt-Gremberg am Mittwochnachmittag aus seiner Dienstwaffe abfeuern.

Der Polizist musste Warnschüsse abgegeben. Die Lage am Einsatzort sei gesichert, hieß es.
Der Polizist musste Warnschüsse abgegeben. Die Lage am Einsatzort sei gesichert, hieß es.  © Lars Jäger

Die Polizisten waren zunächst zu einem Einsatz ausgerückt, bei dem ein Streit geschlichtet werden sollte.

Vor Ort wurde ein Beamter mit einer Eisenstange bedroht, so ein Sprecher der Kölner Polizei.

Um die Lage zu sichern, habe einer der Beamten mehrere Warnschüsse in die Luft abgegeben.

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"Dadurch wurde niemand verletzt", hieß es in einer ersten Meldung.

Wie die Polizei Köln nach ersten Ermittlungen mitteilte, soll zum wiederholten Male ein Streit zwischen zwei Familien eskaliert sein.

Zunächst rückten Beamte gegen 13 Uhr am Tatort am Hilscheider Weg an. Hier wurde zunächst eine Anzeige wegen Körperverletzung aufgenommen.

Nur eine Stunde später mussten die Beamten erneut anrücken.

Bei dem zweiten Streit erlitt eine Frau (26) eine Schnittwunde am Kopf. Ein Mann (32) soll von einem Kastenwagen angefahren, aber nicht verletzt worden sein.

Update, 17.34 Uhr: Streit zwischen Familien eskalierte, Polizist angegangen

Ein Motorradpolizist traf als erstes am Einsatzort ein. Er versuchte alleine die Gewalt zwischen vier Männern und einer Frau zu schlichten. Dabei wurde er von einem Mann (35) mit einer Eisenstange bedroht.

Der Polizist zog seine Pistole und sorgte durch zwei Warnschüsse in die Luft für Ruhe.

Weitere Polizisten nahmen drei Männer vorläufig fest. Die Ermittlungen zum genauen Ablauf und den Hintergründen dauerten an, hieß es.

Diese Kugeln hat die Polizei als Warnung im Kölner Stadtteil Humboldt-Gremberg abgefeuert.
Diese Kugeln hat die Polizei als Warnung im Kölner Stadtteil Humboldt-Gremberg abgefeuert.  © Lars Jäger

Die Ermittlungen dauern an.

Titelfoto: Montage: Lars Jäger

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