Randale in der Kölner City: Mob schmeißt Rauchbomben auf Streifenwagen

Köln – Mehr als 30 Randalierende haben am Samstagabend in der Kölner Innenstadt für Unruhe gesorgt.

Das Ordnungsamt und Polizei waren in der Nacht auf Sonntag in der Kölner Innenstadt unterwegs, um die Einhaltung der Ausgangsbeschränkung zu kontrollieren.
Das Ordnungsamt und Polizei waren in der Nacht auf Sonntag in der Kölner Innenstadt unterwegs, um die Einhaltung der Ausgangsbeschränkung zu kontrollieren.  © Roberto Pfeil/dpa

Die Gruppe habe aus schwarz gekleideten Männern und Frauen bestanden, teilte die Polizei am Sonntag mit.

Der Vorwurf: Sie sollen Knallkörper und Rauchbomben auf Streifenwagen und Stadtbahnen geworfen, Hausfassaden und Schaufenster mit Graffiti besprüht sowie Warnbarken auf Straßen und Schienen geschmissen haben.

Laut Polizei sind die Verdächtigen gegen 20 Uhr über die Luxemburger Straße in Richtung Innenstadt bis zum Barbarossaplatz gezogen.

Dabei hätten sie lautstark den Erhalt des "Autonomen Zentrums" und die Abschaffung von Ausgangssperren gefordert.

Am selben Abend hatte unabhängig davon eine Demonstration auf dem Kölner Heumarkt stattgefunden, auf der ebenfalls das Ende der Ausgangsbeschränkungen verlangt wurde.

Diese gelten in NRWs größter Stadt seit Freitagnacht immer von 21 Uhr abends bis 5 Uhr morgens.

Die Polizei kontrollierte die mehr als 30 Männer und Frauen und leitete Verfahren wegen Landfriedensbruchs ein. Derzeit werten die Beamten Beweismittel aus, um Sachbeschädigungen sowie gefährliche Eingriffe in Schienen- und Straßenverkehr den einzelnen Verdächtigen zuzuordnen.

Zeugen, die Fotos oder Videos zu den Ereignissen in der Kölner City haben, können diese per E-Mail an die Polizei weiterleiten.

Titelfoto: Roberto Pfeil/dpa

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