Feuer in Flüchtlingsunterkunft: Staatsschutz ermittelt gegen Verdächtigen

Rommerskirchen – Wegen schwerer Brandstiftung in einem Wohncontainer für Flüchtlinge in Rommerskirchen (Rhein-Kreis Neuss) ermittelt der Staatsschutz gegen einen jungen Mann (21).

Die Polizei nahm einen Verdächtigen (21) wegen des Verdachts auf schwere Brandstiftung fest. (Symbolbild)
Die Polizei nahm einen Verdächtigen (21) wegen des Verdachts auf schwere Brandstiftung fest. (Symbolbild)  © 123RF/ammentorp

Der zum Tatzeitpunkt offenbar betrunkene Deutsche soll zuvor mit einer Bewohnerin der Unterkunft auf einem nahen Spielplatz gestritten haben, wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Montag mitteilten.

Dabei habe er die Frau bedroht und rassistisch beleidigt.

In dem Wohncontainer an der Straße "Am Frohnhof" hatte es in der Nacht zu Samstag gegen 2.30 Uhr gebrannt.

Der Tatverdächtige war bisherigen Ermittlungen zufolge mit mehreren Begleitern davongelaufen und kurz darauf stark alkoholisiert vom Rettungsdienst aufgegriffen worden.

Die Ermittler gehen bisher davon aus, dass er den Brand vorsätzlich gelegt habe. Eine Richterin ordnete am Sonntag Untersuchungshaft an. Der Verdächtige schweige zu den Vorwürfen.

Nach Angaben der Polizei konnten die Bewohner die Unterkunft unverletzt verlassen. Die Räumlichkeiten seien nicht mehr bewohnbar.

Titelfoto: 123RF/ammentorp

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