Schreckens-Tat in Köln: 41-Jähriger soll Frauen mit Schwermetall vergiftet haben, zwei Tote

Köln – Ein 41-Jähriger aus Hürth bei Köln soll mehrere Frauen aus seinem Umfeld mit Schwermetall vergiftet haben – zwei von ihnen sind tot.

Kriminalbeamte fanden das sehr giftige Schwermetall Thallium in der Wohnung des Verhafteten. (Symbolbild)
Kriminalbeamte fanden das sehr giftige Schwermetall Thallium in der Wohnung des Verhafteten. (Symbolbild)  © 123RF/rosinka79

Der Mann sei am Dienstag festgenommen worden, teilten Staatsanwaltschaft und Polizei am Mittwoch mit. Bei der Durchsuchung seiner Wohnung hätten Kriminalbeamte das hochtoxische Schwermetall Thallium sichergestellt.

Es sei Haftbefehl wegen des dringenden Tatverdachts des zweifachen Mordes, des versuchten Mordes und des versuchten Schwangerschaftsabbruchs erlassen worden.

Die Opfer sollen alle in einer Beziehung zu dem Mann gestanden haben. Die Ermittlungen waren den Angaben zufolge am 27. November aufgrund einer Anzeige der Mutter seiner schwangeren Lebensgefährtin ins Rollen gekommen.

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Die 36-Jährige befindet sich mit einer Thalliumvergiftung im Krankenhaus und schwebt in Lebensgefahr. Ob der Fötus überleben werde, sei ungewiss, so die Ermittler.

Darüber hinaus bestehe mittlerweile der Verdacht, dass der Tod der 92 Jahre alten Großmutter der 36-Jährigen im April 2020 auf eine Thalliumvergiftung zurückzuführen sein könnte, erklärte die Staatsanwaltschaft. Die Leiche sei exhumiert und obduziert worden. Dazu habe sich im Zuge der Ermittlungen auch noch herausgestellt, dass die einstige Ehefrau des Mannes im Mai 2020 wohl an einer Thalliumvergiftung starb.

Die Mutter der schwangeren Lebensgefährtin des Mannes hatte Anzeige erstattet und die Ermittlungen somit ins Rollen gebracht. (Symbolbild)
Die Mutter der schwangeren Lebensgefährtin des Mannes hatte Anzeige erstattet und die Ermittlungen somit ins Rollen gebracht. (Symbolbild)  © 123RF/Heiko Kueverling

Der 41-Jährige bestreitet nach Angaben der Ermittler die Taten. Für ihn gelte die Unschuldsvermutung. "Die umfangreichen Ermittlungen zu den Taten und Tathintergründen dauern an", erklärten die Behörden.

Titelfoto: Montage: 123RF/Heiko Kueverling, 123RF/rosinka79

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