SEK-Einsatz in Köln: Tür bei Verdächtigem weggesprengt

Köln - Die Polizei Köln hat mit einem Spezialeinsatzkommando (SEK) zwei Wohnungen und zwei Gewerbe in Köln durchsucht. Am Dienstagmorgen rückten die Einsatzkräfte gegen 4 Uhr bei einem Beschuldigten (44) an und nahmen ihn fest. 

Die Polizei und das SEK rückten in Köln-Ostheim und Köln-Bickendorf/Eil an.
Die Polizei und das SEK rückten in Köln-Ostheim und Köln-Bickendorf/Eil an.  © Miklos Laubert/bf-koeln-einsaetze.de

Wie ein Polizeisprecher am Dienstag mitteilte, soll der Beschuldigte zuvor per Drohbrief mit Schüssen auf Gerichtsvollzieher der Stadt Köln und Polizei gedroht haben.

Vorausgegangen war diesem Drohbrief ein erster Besuch durch eine Gerichtsvollzieherin (31). Sie hatte den Mann nicht angetroffen und einen neuen Termin angekündigt.

Der Mann soll daraufhin den Drohbrief verfasst haben.

Die Polizei rückte deshalb mit dem SEK an und schlug zeitgleich in zwei Wohnhäusern in Köln-Ostheim und zwei Gewerbeflächen in Köln-Bickendorf/Eil zu.

Der Verdächtige wurde gepackt und mit leichten Verletzungen festgenommen. 

Beim Zugriff wurde ein Familienmitglied leicht verletzt, so die Polizei.

Die Person habe aufgrund des Zugriffs einen Schock erlitten und musste medizinisch behandelt werden. 

Nach TAG24-Informationen hatte das SEK die Tür zum Wohnhaus weggesprengt und sich so einen schnellen Zugang verschafft.

Baseballschläger und Bargeld gefunden

Der Zugriff der Polizei erfolgte am frühen Dienstagmorgen.
Der Zugriff der Polizei erfolgte am frühen Dienstagmorgen.  © Miklos Laubert/bf-koeln-einsaetze.de

Die Polizisten fanden in den Häusern mehrere Baseballschläger und Bargeld.

Mitarbeiter des Kassen- und Steueramtes der Stadt Köln pfändeten Teile des gefundenen Bargeldes.

Damit wurde die offene Forderung der Stadt Köln beglichen. Auch Sprengstoff-Hunde wurden eingesetzt.

Titelfoto: Miklos Laubert/bf-koeln-einsaetze.de

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