Vergewaltigung im Kölner Stadtwald: Polizei durchsucht das Gelände

Köln - Im Kölner Stadtwald ist eine Joggerin vergewaltigt worden. Die Tat ereignete sich am Mittwochvormittag zwischen 8.45 Uhr und 9 Uhr.

Diese Plakate wird die Polizei im Stadtwald aufhängen.
Diese Plakate wird die Polizei im Stadtwald aufhängen.  © Polizei Köln

Die Attacke auf die Frau erfolgte zwischen der Bachemer Landstraße und der parallel verlaufenden Straßenbahnlinie 7, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Zunächst hatte die Polizei Köln eine Uhrzeit von etwa 10 Uhr als Tatzeit genannt.

Der Täter habe die Frau zunächst angesprochen, bedroht und gezwungen, den Fußweg zu verlassen.

Danach habe sich der Mann an seinem Opfer vergangen.

Jetzt sucht eine Ermittlergruppe nach Spuren und hofft per Fahndungsplakat auf weitere Hinweise.

Nach Angaben der Polizei ist der Täter hellhäutig, sprach akzentfrei Deutsch und ist etwa 30 bis 50 Jahre alt.

Der Vergewaltiger soll etwa 1,90 Meter groß sein und grüne Augen haben.

Zum Tatzeitpunkt trug der kräftig gebaute Täter eine enge Jogginghose, eine Laufjacke, eine Wollmütze, Handschuhe und einen Mundschutz.

Zur komplett schwarzen Oberbekleidung trug er helle Stoffschuhe.

Polizisten durchsuchen am Donnerstagnachmittag den Bereich um den Tatort am Decksteiner Weiher.
Polizisten durchsuchen am Donnerstagnachmittag den Bereich um den Tatort am Decksteiner Weiher.  © Lars Jäger

Polizei bittet um Zeugenhinweise

Die Kölner Beamten bitten um Hinweise, falls Zeugen etwas beobachtet haben.

Die Polizei wird am Donnerstag den Tatortbereich erneut absuchen und Fahndungsplakate aufhängen.

Am Freitagmorgen werden Ermittler potenzielle Zeugen ansprechen, die morgens im Tatortbereich unterwegs sind. Hinweise nehmen die Ermittler unter der Rufnummer 0221 229-0 oder per E-Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de entgegen.

Die Polizei ist am Decksteiner Weiher mit einem Großaufgebot im Einsatz.
Die Polizei ist am Decksteiner Weiher mit einem Großaufgebot im Einsatz.  © Horst Konopke

Update, 13.23 Uhr: Polizei sieht Merkmale für mögliche Wiederholungstat

Die Polizei geht von einer möglichen Wiederholungstat nach dem ersten Verbrechen aus. Darauf deute das atypische Vorgehen des Täters hin, zu dem aus Gründen des Opferschutzes keine weiteren Angaben gemacht werden könnten, sagte ein Polizeisprecher am Donnerstag.

Die Polizei befürchtet, dass der Täter erneut eine Frau angreifen könnte.

Titelfoto: Horst Konopke

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