"Der geteilte Picasso": Museum Ludwig zeigt Kunst-Ausstellung mit besonderen Funden

Köln - Pablo Picasso (1881-1973) wurde zu seinen Lebzeiten sowohl vom kommunistischen Ostblock als auch vom Westen vereinnahmt.

Eine Frau geht im Museum Ludwig an dem Bild "Totenmahl mit Picasso" von Renato Guttuso aus dem Jahr 1973 vorbei.
Eine Frau geht im Museum Ludwig an dem Bild "Totenmahl mit Picasso" von Renato Guttuso aus dem Jahr 1973 vorbei.  © Federico Gambarini/dpa

Er war Mitglied der Kommunistischen Partei Frankreichs, lebte aber im Westen, und dies vorzugsweise in Schlössern.

Die Ausstellung "Der geteilte Picasso" im Kölner Museum Ludwig zeigt nun, wie unterschiedlich das Bild war, das in der Bundesrepublik und in der DDR von dem wohl wichtigsten Künstler des 20. Jahrhunderts vermittelt wurde.

Gezeigt werden etwa 150 Exponate, darunter politische Gemälde wie "Massaker in Korea" (1951) aus dem Paris­er Musée Picasso.

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Ein besonderer Fund ist ein Theatervorhang aus dem Berliner Ensemble, auf den Bertolt Brecht "die streitbare Friedenstaube meines Bruders Picasso" malen ließ.

Auch Picassos Friedenstaube auf dem Theatervorhang des Berliner Ensembles hängt in der Ausstellung "Der geteilte Picasso" im Museum Ludwig in Köln.
Auch Picassos Friedenstaube auf dem Theatervorhang des Berliner Ensembles hängt in der Ausstellung "Der geteilte Picasso" im Museum Ludwig in Köln.  © Federico Gambarini/dpa

Ausstellung läuft bis Ende Januar 2022

Die Ausstellung "Der geteilte Picasso" im Museum Ludwig in Köln läuft vom 25. September 2021 bis zum 30. Januar 2022. Besuch nur mit zuvor erworbenem Zeitfenster-Ticket.

Diese Onlinetickets sind immer montags für die kommende Woche erhältlich. Eintritt 13 Euro, ermäßigt 8,50 Euro.

Titelfoto: Federico Gambarini/dpa

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