Drogen per Post verschickt: So viel fing der Kölner Zoll ab

Köln – Der Kölner Zoll hat bei Kontrollen des innereuropäischen Postverkehrs in den vergangenen beiden Jahren insgesamt 11.000 Drogensendungen sichergestellt.

Der Kölner Zoll hat in zwei Jahren insgesamt 11.000 Drogensendungen sichergestellt.
Der Kölner Zoll hat in zwei Jahren insgesamt 11.000 Drogensendungen sichergestellt.  © Hauptzollamt Köln

In den Paketen hätte sich Rauschgift im Gesamtwert von etwa 1,8 Milliarden Euro befunden, berichtete die Behörde am Mittwoch.

Die Briefe waren jeweils mit deutschen Adressen versehen und stammten aus den Niederlanden.

"Pro Brief waren das immer nur ein paar Gramm, aber in der Summe kamen bisher bereits mehr als 200 Kilogramm an verschiedenen Drogen zusammen", sagte Jens Ahland, Pressesprecher des Hauptzollamts Köln.

Der Drogenhandel im Darknet habe in den vergangenen Jahren weiter zugenommen. Daher kontrolliere der Kölner Zoll den Postverkehr gezielt und regelmäßig in den entsprechenden Postverteilzentren.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt laut Ahland beim Schmuggel von Doping- und Potenzmitteln. Mehr als 65.000 Tabletten und fast sechs Kilogramm dieser Substanzen habe der Zoll abgefangen.

Hinzu komme noch die Summe von 100.000 Euro an sichergestelltem Falschgeld. Hierbei unterstützt der Zoll die Ermittlungen des Bundeskriminalamtes (BKA).

Titelfoto: Hauptzollamt Köln

Mehr zum Thema Köln:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0