"Feuer an": Fake-Pressemitteilung sorgt in Köln für Verwirrung

Köln - Eine imitierte Pressemitteilung im Internet hat in Köln für Verwirrung gesorgt. Wer am Montagmorgen nach entsprechenden Begriffen googelte, gelangte auf eine Seite, die täuschend echt nach einer offiziellen Verlautbarung der Stadt aussah.

Das technische Rathaus in Köln: Am Montagmorgen sorgte eine imitierte Pressemitteilung der Stadt für Verwirrung.
Das technische Rathaus in Köln: Am Montagmorgen sorgte eine imitierte Pressemitteilung der Stadt für Verwirrung.  © Marius Becker/dpa

Darauf war die Überschrift "Feuer an. Jahr aus." zu lesen - eine Anspielung auf die an Silvester geplante Aktion "Licht an. Jahr aus.", bei der Kölner für fünf Minuten zu Hause das Licht immer wieder an- und ausmachen sollen. Das "Lichterfeuerwerk" ist als Böller-Ersatz gedacht.

In dem Fake-Text im Netz wurde dagegen dazu aufgerufen, "pünktlich um 0 Uhr zum Jahreswechsel" einen Zimmerbrand zu entfachen. "Um ein helles und imposantes Feuer zu erzeugen, werden alle Bürgerinnen und Bürger dazu aufgefordert, ihre Gardinen und Fenstervorhänge anzuzünden."

Die gefälschte Pressemitteilung fiel dem Kölner Stadt-Anzeiger auf.

Die Stadt stellte am Montagnachmittag allerdings klar, dass ihre Seite nicht "gehackt" worden sei. Auch habe der Text nicht auf einem städtischen Server gelegen.

"Über einen Link bei einer Internetsuchmaschine konnte man in der Nacht von Sonntag auf Montag, 20./21. Dezember 2020, auf eine Falschmeldung gelangen, die mit Absicht den Anschein erweckte, von der Stadt Köln herausgegeben worden zu sein. Dies war nicht der Fall", betonte ein Sprecher. Besucher, die direkt die städtische Internetseite angesteuert hätten, hätten dort auch nur die korrekt herausgegebenen Meldungen der Kommune finden können.

Die Link-Weiterleitung sei mittlerweile unterbunden worden. "Hinweise auf den oder die Verursacher werden bereits verfolgt."

Titelfoto: Marius Becker/dpa

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