Feuerwehr Köln bittet um freie Anfahrt: Autos nicht in den Weg stellen!

Köln - Die Kameraden der Feuerwehr Köln rücken an, wenn es um Leben und Tod geht. Stehen Autos bei der Anfahrt im Weg, kann dies lebensentscheidende Minuten kosten.

Die Kölner Feuerwehr bittet darum, enge Straßen freizuhalten.
Die Kölner Feuerwehr bittet darum, enge Straßen freizuhalten.  © Feuerwehr Köln

Deshalb probt die Feuerwehr regelmäßig die Durchfahrt in besonders engen Straßen in Köln.

Im Praxistest zeigten die Kameraden, wie eng es zugeht, wenn Autos falsch geparkt abgestellt wurden.

Stehen Autos oder andere Hindernisse im Weg, müssen die Kameraden sofort reagieren.

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Zu einem Übungsfahrt-Video bei Facebook teilte die Feuerwehr entsprechend mit: "Dann heißt es anhalten, rangieren, aussteigen, einweisen. Unter Umständen kommen wir auch gar nicht durch, müssen laufen oder gar wenden und uns einen anderen Weg zur Einsatzstelle suchen."

Nach Angaben der Feuerwehr musste der Kölner Verkehrsdienst allein im Jahr 2020 in rund 23.800 Fällen Verwarngelder verhängen, weil Rettungswege zugeparkt oder Feuerwehrzufahrten blockiert waren.

Feuerwehr mit Tipps für freie Anfahrt

Die Feuerwehr Köln gibt drei Tipps, um im Notfall die Anfahrt der Kameraden nicht zu blockieren.

  • Umsichtig parken: "Stellt Euch beim Abstellen des Fahrzeugs immer die Frage, ob ein tonnenschweres Großfahrzeug die Straße mühelos passieren kann." Besonders Kurvenbereiche und Sperrflächen sollten freigehalten werden.
  • Braune Flächen mit "Hydrant" im Boden sollten bestenfalls freigehalten werden.
  • Der dritte Tipp: "Parkt oder haltet nicht auf Flächen, die durch Schilder als 'Feuerwehrzufahrt' oder 'Rettungsweg für die Feuerwehr' markiert sind."

Was so nur ein Knöllchen ist, kostet im Ernstfall ein Leben. Die Kameraden bitten daher alle Kölner darum, Rettungswege freizuhalten.

Titelfoto: Feuerwehr Köln

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