Das Finale der Europa-League steigt in Köln

Köln – Das Rheinenergiestadion in Köln wird am 21. August der Austragungsort des Finales der Europa League. Dies bestätigte die UEFA am Mittwoch.

Laut Medienberichten findet das Europa League Finale im Kölner Rheinenergiestadion statt (Archivbild).
Laut Medienberichten findet das Europa League Finale im Kölner Rheinenergiestadion statt (Archivbild).  © Thomas Faehnrich/Getty/Pool/dpa

Die ausstehenden Spiele der Champions League und Europa League werden im August ab dem Viertelfinale zentral jeweils als K.o.-Turnier in einem Land stattfinden. Für die Europa League wurde Deutschland mit Köln als Finalort, Düsseldorf, Gelsenkirchen und Duisburg zum Ausrichter bestimmt. 

Am 21. August steht im Kölner RheinEnergieStadion das erste Europapokal-Finale in Deutschland seit dem Champions-League-Endspiel 2015 in Berlin an. 

Das Europa-League-Turnier in Nordrhein-Westfalen startet am 10. August. Die NRW-Staatssekretärin Andrea Milz begrüßt die Entscheidung. "Das Sportland NRW mit seinen sportbegeisterten Städten ist stets ein guter Gastgeber, auch in außergewöhnlichen Zeiten", sagte die Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Mittwoch).

Die noch ausstehenden Partien des Achtelfinales in beiden Wettbewerben sollen in der ersten August-Woche gespielt werden. 

Update, 16.15 Uhr: Entscheidung über Zuschauer im Europapokal im Juli

Die Europäische Fußball-Union UEFA will erst im kommenden Monat entscheiden, ob die K.o.-Turniere in Champions League und Europa League ohne Zuschauer stattfinden werden. 

Wenn er diese Frage heute beantworten müsste, würde er sagen, dass es keine Fans in den Stadien geben werde, sagte UEFA-Präsident Aleksander Ceferin am Mittwoch nach einer Sitzung des Exekutivkomitees. "Aber die Dinge ändern sich schnell. Vor einem Monat konnte ich nicht mal beantworten, ob wir spielen." 

Im Kölner Stadion gab es bereits WM-Spiele

Clara Schöne vom SC Freiburg sitzt im RheinEnergieStadion neben dem DFB-Pokal der Frauen (Archivbild).
Clara Schöne vom SC Freiburg sitzt im RheinEnergieStadion neben dem DFB-Pokal der Frauen (Archivbild).  © Marius Becker/dpa

Die Europa League war Mitte März nach den Achtelfinalhinspielen wegen der Corona-Pandemie unterbrochen worden. 

Mit Eintracht Frankfurt, VfL Wolfsburg und Bayer 04 Leverkusen sind noch drei deutsche Vereine vertreten. Während Frankfurt und Wolfsburg ihre Hinspiele verloren, hat Leverkusen nach einem Sieg in Glasgow beste Chancen auf das Viertelfinale.

Das 2004 fertiggestellte RheinenergieStadion hat bereits einige internationale Erfahrung aufzuweisen.

Vier Spiele der WM 2006 fanden hier statt, in der Saison 2017/18 absolvierte der 1. FC Köln dann drei Heimspiele in der Europa League in der Heimstätte in Köln-Müngersdorf.

Und auch Finalspiele fanden hier schon einige statt. Köln ist seit 2010 Austragungsort des DFB-Pokalfinales der Frauen.

Titelfoto: Thomas Faehnrich/Getty/Pool/dpa

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