Ford fährt Produktion in Köln und Saarlouis wieder hoch, Kurzarbeit gilt weiter

Köln - In den deutschen Ford-Werken in Köln und Saarlouis läuft nach fast sechswöchigen Werksferien am Montag die Produktion wieder an.

Köln: Fahrzeuge vom Typ Ford Fiesta fahren am Fließband durch die Werkhalle. (Aufnahme aus dem Jahr 2018)
Köln: Fahrzeuge vom Typ Ford Fiesta fahren am Fließband durch die Werkhalle. (Aufnahme aus dem Jahr 2018)  © Oliver Berg/dpa

Wegen der gestiegenen Zahl der Neubestellungen könne die Fertigung der Modelle Fiesta und Focus von Beginn an im Zwei-Schicht-Betrieb erfolgen, teilte Ford am Freitag mit. 

Die Nachfrage nach Nutzfahrzeugen und von Gewerbekunden liege bereits wieder auf Vorjahresniveau.

Ford hatte wie alle Autobauer im ersten Halbjahr im Zuge der Corona-Krise einen kräftigen Absatzeinbruch verzeichnet. 

Von Januar bis Juni gab es lediglich gut 84.000 PKW-Neuzulassungen. 

Das bedeutet ein Minus von 41,4 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Seit Juni gehen die Zahlen aber wieder nach oben.

Um eine reibungslosen Wiederbeginn zu gewährleisten, gelten auf den Ford-Werksgeländen strikte Sicherheitsmaßnahmen. 

Ford testet Temperatur bei Mitarbeitern im Kölner Werk

Unter anderem werden bei allen Beschäftigten Temperaturmessungen vorgenommen. 

Rückkehrer aus Corona-Risikogebieten können kostenlos einen Covid-19-Abstrichtest machen, um sich von der zweiwöchigen Quarantänepflicht befreien zu lassen.

Titelfoto: Oliver Berg/dpa

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