Gefahr am Rheinufer: Stadt Köln warnt vor Kriegsmunition

Köln - Immer wieder werden am Rheinufer verdächtige Gegenstände gefunden. Die Stadt Köln warnt davor, diese anzufassen oder den Uferbreich zu betreten.

Derzeit ist es in Deutschland besonders trocken, sodass auch der Rhein oft Niedrigwasser hat.
Derzeit ist es in Deutschland besonders trocken, sodass auch der Rhein oft Niedrigwasser hat.  © Oliver Berg/dpa

Mal sind es Patronen, oder Granaten - immer wieder wird alte Kriegsmunition im Uferbereich des Rheins gefunden. Durch das Niedrigwasser werden immer öfter alte Relikte freigelegt.

Erst am Sonntag entdeckten Spaziergänger am Rheinufer bei Poll eine Granate aus dem Ersten Weltkrieg. Noch am selben Abend wurde der Blindgänger vom Kampfmittelbeseitigungsdienst abtransportiert.

Die Stadt Köln bittet derzeit darum, den Uferbereich des Rheins nicht zu betreten. Wenn Spazierende oder Wassersportler verdächtige Gegenstände entdecken sollten, dann sollen diese nicht angefasst oder entfernt werden - es besteht Lebensgefahr!

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Stattdessen soll die Polizei oder die Feuerwehr alarmiert werden. Diese werden dann sofort alle erforderlichen Maßnahmen in die Wege leiten, um den Gegenstand zu sichern.

Auch sollte man nach der Sichtung verdächtiger Gegenstände den Gefahrenbereich umgehend verlassen und auch andere Passanten auf die Gefahr hinweisen.

Titelfoto: Oliver Berg/dpa

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