Impfstelle im Kölner Gesundheitsamt schließt zum Jahresende

Köln - Das Land Nordrhein-Westfalen schließt zum Jahresende alle Impfzentren – auch die Impfstelle im Kölner Gesundheitsamt ist betroffen. Das mobile Impfangebot wird die Stadt nach eigenen Angaben jedoch weiterhin aufrechterhalten.

Impfwillige können sich ihren Piks künftig in einem der beiden Impfbusse der Stadt Köln abholen.
Impfwillige können sich ihren Piks künftig in einem der beiden Impfbusse der Stadt Köln abholen.  © Thomas Banneyer/dpa

Wie ein Sprecher der Stadt am Freitagmorgen mitteilte, schließt die Impfstelle im Kölner Gesundheitsamt nach knapp 70.000 verabreichten Impfdosen endgültig ihre Pforten.

Wer sich künftig piksen lassen möchte, muss jedoch nicht zwangsläufig einen Arzttermin vereinbaren. So verwies die Stadt auf zwei Impfbusse des Gesundheitsamtes, die von Dienstag bis Samstag im ganzen Stadtgebiet unterwegs sind und Impfungen vor Ort anbieten. Ein Termin müsse dafür nicht gebucht werden.

"Angeboten werden alle gängigen Corona-Impfungen: Erst und Zweit-Impfung, erste und zweite Boosterung, herkömmliche und Omikron-Wirkstoffe", hieß es in der Mitteilung.

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Einer der beiden Impfbusse wurde von Mai bis Oktober als mobile ärztliche Praxis am Welcome Center am Breslauer Platz eingesetzt. "In diesem Zeitraum wurden dort 4930 Geflüchtete nach ihrer Ankunft medizinisch untersucht, versorgt und in 342 Fällen auch geimpft – gegen Corona, Influenza, Varizelen, Masern, Mumps und Röteln", erklärte der Sprecher.

Der Medibus ist nicht nur mit einem Warte-, Sprech- und Behandlungsraum ausgestattet, sondern verfügt auch über ein Labor.

Bei Bedarf würden per Video Dolmetscher zugeschaltet, damit Ärzte und Patienten trotz Sprachbarrieren miteinander kommunizieren könnten. Insgesamt stünden 17 Sprachen zur Verfügung.

Titelfoto: Thomas Banneyer/dpa

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