Irre Warteschlange mitten in Köln: Das steckt dahinter

Köln – Wartende soweit das Auge reicht: Eine Sonderimpfaktion gegen das Coronavirus in der Kölner Ditib-Zentralmoschee ist auf große Resonanz gestoßen.

Entlang der Inneren Kanalstraße in Köln-Ehrenfeld hat sich eine lange Schlange von Wartenden gebildet.
Entlang der Inneren Kanalstraße in Köln-Ehrenfeld hat sich eine lange Schlange von Wartenden gebildet.  © Henning Kaiser/dpa

Schon am Samstagmorgen hatte sich eine lange Warteschlange gebildet. Die Menschen reihten sich entlang der Inneren Kanalstraße im Stadtteil Ehrenfeld auf.

In der Moschee können sich Bürger ohne Terminbuchung impfen lassen.

Die Aktion in Regie der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) ist nicht auf Mitglieder der muslimischen Gemeinde beschränkt, sondern offen für alle.

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Für die Sonderimpfaktion stünden 2000 Impfdosen von AstraZeneca zur Verfügung, bei denen es sich um einen Überschuss aus dem Kölner Impfzentrum handele, hatte eine Impfärztin berichtet.

Die Impfaktion fand im Inneren der Kölner Zentralmoschee statt.
Die Impfaktion fand im Inneren der Kölner Zentralmoschee statt.  © Henning Kaiser/dpa
Ein junger Mann bekommt nach langem Warten seinen Pikser.
Ein junger Mann bekommt nach langem Warten seinen Pikser.  © Henning Kaiser/dpa

Bereits Anfang der Woche war es zu langen Warteschlangen wegen einer Impfaktion in Köln gekommen. In Hochhaussiedlungen und sozialen Brennpunkten konnten sich Anwohner direkt vor ihrer Haustür gegen das Coronavirus piksen lassen.

Titelfoto: Montage: Henning Kaiser/dpa

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