Carolin Kebekus: Das vermisst sie in der Corona-Krise am meisten

Köln – Carolin Kebekus (39) freut sich nach dem Ende der Corona-Krise am meisten darauf, ihre Familie und ihre Freunde wieder in den Arm zu nehmen.

Comedian Carolin Kebekus (39) sitzt als Rategast in der Prosieben-Show "The Masked Singer" auf der Bühne (Archivbild).
Comedian Carolin Kebekus (39) sitzt als Rategast in der Prosieben-Show "The Masked Singer" auf der Bühne (Archivbild).  © Rolf Vennenbernd/dpa

"Ich will bei allen auf dem Schoß sitzen", sagte die Komikerin der Deutschen Presse-Agentur in Köln. 

"Und ich freue mich unfassbar darauf, wieder auf einer Bühne zu stehen, vor vielen, vielen Leuten!"

Ihr gehe es derzeit im Grunde wie allen, sagte Kebekus ("PussyTerror TV"): "Man hat schon ein mulmiges Gefühl, so eine Situation ist ja noch nie da gewesen und für diese Generation sicher prägend. Aber es gibt auch sehr viel Gutes: Ich erlebe überall sehr viel Solidarität unter den Menschen." 

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Rücksichtnahme und Hilfsbereitschaft überwiegen in ihren Augen eindeutig, allerdings gebe es auch Nachbarn, die jetzt sehr genau beobachteten. 

"Wenn man schon immer gerne mit dem Kissen am Fensterbrett Falschparker angezeigt hat, dann zählt man jetzt natürlich auch gerne die vermeintlichen Distanzbrecher."

Ausgang nur mit Mundschutz

Carolin Kebekus geht derzeit nur mit Mundschutz vor die Tür (Archivbild).
Carolin Kebekus geht derzeit nur mit Mundschutz vor die Tür (Archivbild).  © Henning Kaiser/dpa

Sie selbst gehe nur noch für das Nötigste raus, so Kebekus: "Und wenn, dann habe ich immer eine selbstgebastelte Atemschutzmaske auf. Auch wenn es mir gut geht, könnte es sein, dass ich das Virus in mir trage, und mit einer Maske schütze ich die Menschen um mich herum."

Auch ihre Eltern nähmen alle Maßnahmen sehr ernst, darum hoffe sie, dass sie sich nicht anstecken werden. 

"Aber es gibt diverse Risikogruppen in meiner Familie und im engen Freundeskreis, um die macht man sich schon Gedanken."

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Was den richtigen Weg aus der Krise betrifft, so überlasse sie die Einschätzung den Profis. 

"Ich wünsche mir aber sehr, dass die Politik Maßnahmen erarbeitet, die eine gute Balance zwischen Gesundheitsschutz und Erhalt der Wirtschaft ermöglichen."

Titelfoto: Rolf Vennenbernd/dpa

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