Böse Attacke am Kölner Ebertplatz soll auf Video zu sehen sein

Köln – Nach einer neuerlichen Auseinandersetzung am Kölner Ebertplatz werten die Ermittler ein Überwachungsvideo vom Tatort aus.

Am Freitagabend (24. Juli) war ein Mann (34) am Ebertplatz in Köln lebensgefährlich verletzt worden (Archivbild).
Am Freitagabend (24. Juli) war ein Mann (34) am Ebertplatz in Köln lebensgefährlich verletzt worden (Archivbild).  © Marius Becker/dpa

Das Geschehen sei nach bisherigen Erkenntnissen zumindest teilweise von einer Kamera eingefangen worden, sagte ein Sprecher der Kölner Staatsanwaltschaft am Montag.

Die Tat hatte sich nach Polizeiangaben am Freitagabend ereignet. Eine Zeugin meldete eine Auseinandersetzung zwischen zwei Personen auf dem Ebertplatz. Ein 25-Jähriger soll einen 34-Jährigen dabei "mit einem spitzen Gegenstand" schwer verletzt haben (TAG24 berichtete). 

Zur genauen Art der Tatwaffe machten die Ermittler zunächst keine Angaben. Der Tatverdächtige wurde noch am Tatort festgenommen.

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Der Mann sitze in Untersuchungshaft, ihm werde gefährliche Körperverletzung vorgeworfen, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft. Bislang schweige er zu den Vorwürfen.

Der Ebertplatz ist als Treffpunkt von Drogendealern verrufen. 2017 wurde ein Mann in einem Konflikt unter Dealern erstochen. 

Danach wurde der Platz durch eine Umgestaltung und Wiederbelebung aufgewertet. 

Seit Oktober 2019 steht der Ebertplatz unter Videoüberwachung (Archivbild).
Seit Oktober 2019 steht der Ebertplatz unter Videoüberwachung (Archivbild).  © Oliver Berg/dpa

Platz steht unter Videoüberwachung

Im Sommer 2019 kam es allerdings erneut zu einer schweren Straftat, ein 25-Jähriger wurde erstochen. 

Seit Oktober wird der Platz nun videoüberwacht.

Titelfoto: Marius Becker/dpa

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