"Lindenstraße" freut sich über Topquote zum Abschluss

Köln – Mehr als vier Millionen Zuschauer haben sich am Sonntagabend die letzte Folge der ARD-Serie "Lindenstraße" angesehen.

Schauspielerin Marie-Luise Marjan (Rolle "Mutter" Beimer) hält am Set vor dem "Restaurant Akropolis" die letzte Klappe der "Lindenstraße".
Schauspielerin Marie-Luise Marjan (Rolle "Mutter" Beimer) hält am Set vor dem "Restaurant Akropolis" die letzte Klappe der "Lindenstraße".  © Steven Mahner/WDR/dpa

Das ist in etwa doppelt so viel Publikum wie gewöhnlich in diesem Jahr. Auch der Marktanteil des Ersten war mit gut 13 Prozent fast zwei Mal so hoch. 

Laut Branchendienst dwdl.de hat die "Lindenstraße" zuletzt im Januar 2011 eine so hohe Reichweite erzielt. 

Kurz nach der Wiedervereinigung hatten im Schnitt noch mehr als zehn Millionen den Abenteuern der Beimers zugeguckt. Ganz exakt gezählt waren zum Finale nun 4,09 Millionen am Bildschirm dabei.

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Nach fast 35 Jahren lief am Sonntagabend die letzte Folge der ARD-Kultserie (TAG24 berichtete). 

Die Schlussszene: Helga Beimer (Marie-Luise Marjan) steht auf der Straße und lässt ihren Blick verklärt lächelnd über die Hausfassaden schweifen. Dann geht sie ins Restaurant "Akropolis" zu ihrer Geburtstagsfeier, zu der alle "Lindenstraße"-Bewohner gekommen sind (TAG24 berichtete).

Hans W. Geißendörfer, Produzent und Erfinder der ARD-Serie "Lindenstraße" wirft auf dem WDR-Gelände einen letzten Blick auf die Straße.
Hans W. Geißendörfer, Produzent und Erfinder der ARD-Serie "Lindenstraße" wirft auf dem WDR-Gelände einen letzten Blick auf die Straße.  © Steven Mahner/WDR/dpa

Die Fernsehprogrammkonferenz der ARD hatte sich 2018 mehrheitlich gegen eine Verlängerung des Produktionsvertrags für die "Lindenstraße" entschieden. 

Das Zuschauerinteresse und die Sparzwänge seien nicht vereinbar mit den Produktionskosten, hieß es zur Begründung. Schauspieler und Fans hatten darauf schockiert reagiert.

Titelfoto: Steven Mahner/WDR/dpa

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