Pietro Lombardi singt auf seinem neuen Album für Sohn Alessio

Köln – Sänger Pietro Lombardi (27) arbeitet auf seinem neuen Album den komplizierten Start seines Sohnes Alessio ins Leben auf.

Pietro Lombardi (27) bei einem Auftritt in Berlin im August 2019.
Pietro Lombardi (27) bei einem Auftritt in Berlin im August 2019.  © Georg Wenzel/dpa-Zentralbild/dpa

Der Song heißt "Kämpferherz" und ist auf der Platte "Lombardi" zu finden, die am Freitag (20. März) erscheint. 

"Wir hatten eine schwere Phase und diesen Song widme ich dem Kleinen", sagte Lombardi der Deutschen Presse-Agentur in Köln. Sein Sohn werde nie wirklich verstehen, was damals bei der Geburt geschehen sei - aber vielleicht verstehe er es ein bisschen, wenn er seine Musik höre. Und das tue er bereits. "Alessio ist Papas größter Fan", sagte Pietro Lombardi.

Alessio war 2015 auf die Welt gekommen, seine Mutter ist Sarah Lombardi (27). Kurz nach der Geburt kam es allerdings zu Problemen, der Kleine musste operiert werden. 

Pietro und Sarah, die sich bei der Castingshow "Deutschland sucht den Superstar" (DSDS) lieben gelernt hatten, sind mittlerweile getrennt. Pietro ist bei DSDS zum Juror befördert worden und sitzt dort neben Dieter Bohlen (66).

Tourstart wegen der Corona-Krise noch offen

Als Sänger wurde Pietro Lombardi vor allem mit sommerlichen Latino-Hits bekannt - etwa "Senorita" und "Phänomenal". Auf dem Studioalbum - das erstes nach knapp vier Jahren - wechseln sie sich mit eher ruhigen Liedern ab - so wie "Kämpferherz".

"Ich wollte zeigen, dass ich nicht nur Latino kann", sagte Lombardi. Im Song "Es tut schon wieder weh" geht es zum Beispiel um Liebeskummer. Dass viele Fans auch darin einen biografischen Bezug sehen und an seine Ex Sarah denken, wundert Pietro nicht. "Das passt schon alles."

Eigentlich will er mit den Songs im Mai auch auf Tour gehen. Wegen der Coronavirus-Krise steht das aber auf der Kippe. Sorgen um ihn müsse man sich nicht machen, sagt Pietro - eher um die Leute, die in der aktuellen Situation wirklich vor dem wirtschaftlichen Ruin stehen. "Ich habe den Luxus, finanziell abgesichert zu sein."

Titelfoto: Georg Wenzel/dpa-Zentralbild/dpa

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