Wegerecht am Gereonshof im Gerling-Quartier: Aussprache schafft Lösung

Köln - Der Ärger um das Wegerecht im Gereonshof des Kölner Gerling-Quartiers ist zunächst beigelegt. Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker (63, parteilos) hat sich am Freitag mit dem Haupteigentümer ausgesprochen.

Der Gereonshof im Gerling-Quartier in Köln bleibt weiterhin für Kölner geöffnet.
Der Gereonshof im Gerling-Quartier in Köln bleibt weiterhin für Kölner geöffnet.  © Lars Jäger

Bei dem Gespräch sei ein "gemeinsames Verständnis hergestellt" worden, wie eine Sprecherin der Stadt Köln am Wochenende mitteilte.

Reker und der Haupteigentümer hätten sich darauf verständigt, dass der gesamte Platz und nicht nur der mittlere Straßenverlauf für Bürger begehbar, und auch zum Verweilen geöffnet ist.

Zäune gegen das erlaubte Betreten sollen hingegen nicht aufgestellt werden. Kölner können somit weiterhin in dem Quartier Pause machen und das private Areal an den Brunnen betreten.

Mehrheitlich hätten die Eigentümer die klare Aussprache und die Regelung akzeptiert.

Henriette Reker teilte mit: "Ich bin erleichtert, dass beide Seiten eine gemeinsame Linie für dieses sehr schöne Quartier gefunden haben. Wir alle haben ein großes Interesse daran, dass solche Plätze zugänglich und dass sie durch ein angemessenes Verhalten auch in ihrer hohen Qualität erhalten bleiben."

Eine verbindliche Regel zwischen der Stadt Köln und dem Haupteigentümer soll in den nächsten Wochen getroffen werden. Auslöser der Debatte war ein Fehler der Stadtverwaltung, der das Wegerecht der Kölner auf dem privaten Areal nicht klar festgehalten hatte.

Titelfoto: Lars Jäger

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