Trotz enormer Nachfrage: Köln ist Schlusslicht beim Wohnungsbau

Köln – Die Millionenstadt Köln kommt beim Bau neuer Wohnungen einer Studie zufolge dem Bedarf nicht hinterher. 

Köln hinkt beim Thema Wohnungsbau deutlich hinterher, wie eine neue Studie zeigt. (Symbolbild)
Köln hinkt beim Thema Wohnungsbau deutlich hinterher, wie eine neue Studie zeigt. (Symbolbild)  © Christophe Gateau/dpa

Mit 3100 neuen Wohnungen pro Jahr habe Köln in den vergangenen vier Jahren nicht einmal die Hälfte des Wohnungsbedarfs abgedeckt. Das geht aus einer Auswertung des Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW) hervor, die am Mittwoch veröffentlicht wurde.

Im Vergleich zu anderen Kreisen und Großstädten in Nordrhein-Westfalen ist Köln damit Schlusslicht.

Die Landeshauptstadt Düsseldorf schneidet besser ab: Dort wurden den Autoren zufolge im gleichen Zeitraum 85 Prozent der fehlenden Wohnungen gebaut.

Auch Bonn und Münster schneiden auf den oberen Plätzen ab, obwohl sie zu den Städten gehören, in denen notorischer Platzmangel herrscht.

Weder an Wohnungen noch an Platz für weitere fehlt es in ländlich geprägteren Regionen wie dem Kreis Höxter, dem Hochsauerlandkreis oder dem Märkischen Kreis.

IW-Immobilienexperte Ralph Henger empfiehlt Städten, sich konkrete Ziele für den Wohnungsbau zu setzen und digitale Hilfsmittel einzusetzen, um bebaubare Flächen zu erfassen.

Titelfoto: Christophe Gateau/dpa

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